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Aktuelle Lage

Jedes Land reagiert unterschiedlich auf die aktuelle Situation, die das Virus verursacht hat. Aber alle Länder haben dasselbe Ziel: Alle wollen, dass so wenige Menschen wie möglich das Virus bekommen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die sozialen Kontakte so weit wie möglich reduziert werden. In Deutschland gibt es jetzt deswegen einige neue Regeln für die Bevölkerung. Einige Regeln sind für einzelne Bundesländer und einige Regeln sind für ganz Deutschland.  

Neue Regeln

In den Bundesländern Bayern und dem Saarland, zum Beispiel, dürfen Menschen seit Mitte März ihre Wohnung nur noch aus wichtigen Gründen verlassen. Zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen. In ganz Deutschland, hingegen, gibt es seit dem 22. März Kontaktverbote: Nicht mehr als zwei Menschen dürfen zusammen draußen sein. Wenn sich mehr als zwei Leute zusammen draußen treffen, müssen sie als Strafe 200 Euro zahlen. Ausnahmen gibt es aber bei Familien. Wenn man draußen ist, muss jeder zu anderen Menschen einen Abstand von mindestens 1,50 Metern halten. Alle Restaurants, Cafés, Friseure und viele andere Geschäfte sind in ganz Deutschland geschlossen. Restaurants und Cafés dürfen Essen nur zum Mitnehmen verkaufen. All diese neuen Regeln gelten mindestens für die nächsten zwei Wochen.  

Notfallbetreuung

Wegen der aktuellen Lage sind seit Mitte März nicht nur viele Geschäfte geschlossen. Alle Schulen, Kitas und Kindergärten in Deutschland sind bis mindestens Mitte April geschlossen. Alle Kinder und Jugendliche in Deutschland sind zur Zeit zu Hause. Oder besser gesagt: fast alle. Es gibt Eltern, die beide Berufe haben, die zur sogenannten „kritischen Infrastruktur“ gehören. Diese Eltern haben also eine Arbeit, die in der aktuellen Situation für die Gesellschaft sehr wichtig ist. Zu den zur Zeit wichtigsten Berufen gehören zum Beispiel Arzt, Krankenpfleger, Apotheker, Polizist, Feuerwehrmann oder Supermarkt-Mitarbeiter. Lehrer und Lehrerinnen in Deutschland garantieren eine sogenannte „Notfallbetreuung“ für alle Kinder von Eltern, deren beider Berufe zur kritischen Infrastruktur gehört.  

Online-Unterricht

Aber die meisten Kinder und Jugendliche sind zu Hause und können für die nächsten Wochen nicht in die Schule gehen. Einige Schulen und engagierte Lehrer unterrichten ihre Schüler via Online-Unterricht. Lehrer nutzen dafür Online-Plattformen, Skype oder WhatsApp. Lehrer filmen ihre Unterrichtsstunde und laden die Videos auf YouTube hoch. Texteditor wird für Mathestunden genutzt. Manche Lehrer benutzen sogar das Gaming-Portal „Twitch“, weil es interaktiv ist: Man kann Musik einspielen, Bilder zeigen, eine Präsentation vorführen und die Schüler können im Chat Fragen stellen. Leider können noch nicht alle Schulen und Lehrer Online-Unterricht machen. Der Unterricht, den die Schüler in der Schule hätten, kann aktuell nicht zu 100 % online gemacht werden. Ein Problem ist, dass die Schüler zu Hause unterschiedliche Situationen zum Lernen haben. Nicht alle Familien haben Internet oder Computer zu Hause. Nicht jeder Schüler hat ein Smartphone oder eine eigene E-Mail-Adresse. Eins ist jedoch klar: Die aktuelle Krise wird unser Bildungssystem revolutionieren. Wichtig ist hier, offen für neue Methoden zu sein. Denn Lernen kann viele Formen annehmen.  
Puoi svolgere gli esercizi collegati a questo articolo anche in modo interattivo su ZTE. TEXTVERSTÄNDNIS Lies den Text aufmerksam durch und wähle die richtige(n) Antwort(en) zu den Fragen. 1. Was ist das gemeinsame Ziel aller Länder in der Corona-Krise?
  1. die sozialen Kontakte zu erhöhen
  2. die Anzahl der infizierten Personen zu reduzieren
  3. so viele Personen wie möglich mit dem Virus anzustecken
2. Was können wir tun, um dieses Ziel zu erreichen?
  1. wir können viel Essen kaufen
  2. wir können zu Hause bleiben
  3. wir können mit mehr als zwei Personen rausgehen
3. Was sagt das Kontaktverbot?
  1. es dürfen sich nur Gruppen von mindestens zwei Personen draußen treffen
  2. es dürfen sich höchstens zwei Personen draußen treffen
  3. es dürfen sich nur Familien draußen treffen
4. Welche Berufe gehören zur kritischen Infrastruktur?
  1. Berufe, die in der aktuellen Krise wichtig sind, wie Friseur, Koch, Bäcker
  2. Berufe, die in der aktuellen Krise wichtig sind, wie Polizist, Arzt, Feuerwehrmann
  3. Berufe, die in der aktuellen Krise wichtig sind, wie Lehrer und Schüler
5. Wie unterrichten die Lehrer jetzt in Deutschland?
  1. alle Lehrer unterrichten alle Schüler in der Schule
  2. einige Schulen und Lehrer machen Online-Unterricht
  3. nur Kinder, deren Eltern als Arzt oder Polizist arbeiten, werden in der Schule unterrichtet
  GRAMMATIK Komparation der Adjektive: Ergänze die Sätze. Bsp.: Lena hat ________________ Haus als Familie Müller. = Lena hat ein größeres Haus als Familie Müller. 1. Christian trägt ______________ (teuer/teurere/teure) Klamotten als Philip. 2. Carolin lernt zu Hause _________________ (gut/besser/am besten) als in der Schule. 3. Viele Eltern sind jetzt ________________ (gestresster/gestresst/stressig) als zuvor, weil ihre Kinder den ganzen Tag zu Hause sind. 4. Viele Schüler sind jetzt __________________ (entspannt/verspannt/entspannter) als in der 6. Schule. Sie können sich ihre Zeit zu Hause selbst einteilen und entscheiden, wann sie ihre Aufgaben machen. 5. In neuen Situationen sind viele Menschen _______________________ (aktiv/aktiver/aktivistisch) als in alltäglichen Situationen. Sie müssen neue Lösungen finden und sich an die neue Situation anpassen.   WORTSCHATZ Vervollständige die Lücken mit den hier aufgeführten Wörtern und dekliniere bzw. konjugiere sie. Auswirkung | Kita | Ziel (2x) | Ausnahme | gelten | Regel | Abstand | Verbot | engagiert | Hamsterkauf 1. Eine Kindertagesstätte ist ein Ort, an dem Kinder den ganzen Tag mit Personen zusammen sind, während ihre Eltern arbeiten. Die Abkürzung für dieses Wort ist _____________. 2. Um ein Spiel zu verstehen, muss man zuerst seine _______________ lernen. Sonst weiß man nicht, wie man es spielt. 3. Wenn man etwas nicht machen darf, ist es ein _______________. 4. Zur Zeit muss man in Deutschland, wenn man rausgeht, zu anderen Menschen einen ______________ von 1,50 Metern halten. Man darf sich also nicht zu nahekommen. 5. Ein ____________ ist etwas, das man bekommen will. Wenn ich Sport mache und mich gesund ernähre, ist mein _________, gesund zu bleiben. 6. In vielen Ländern haben die Leute ________________ gemacht: Sie haben große Mengen von einem Produkt gekauft, sodass nichts mehr davon da war. In Deutschland ist das mit Toilettenpapier passiert. 7. Viele _____________ Lehrer machen für ihre Schüler Online-Unterricht. Diese Lehrer sind aktiv und wollen, dass ihre Schüler ohne Pause weiterlernen. 8. Die aktuelle Krise hat positive und negative _______________________ auf unser Leben: zum einen können viele Menschen nicht mehr ihre Arbeit machen, zum anderen gibt es weniger Umweltverschmutzung, weil weniger Autos fahren. 9. Das Kontaktverbot hat eine ________________: Generell dürfen nicht mehr als zwei Personen zusammen rausgehen. Aber wenn man kleine Kinder hat, dürfen sie mitkommen. 10. Die neuen Regeln in Deutschland _______________ mindestens für die nächsten zwei Wochen. Jeder muss also die Regeln ab jetzt für die nächsten Wochen befolgen.   TEXTPRODUKTION Beantworte die folgenden Fragen in einem kurzen Text von ca. 200 Wörtern. Wie hat sich dein alltägliches Leben in deinem Leben in den letzten Monaten verändert? Was gefällt dir jetzt besser und was fandest du früher besser? Wie kannst du deine Zeit in der aktuellen Situation positiv nutzen? ___
(Clelia Caruso) (Bildnachweis: Pixabay und Pixabay) [post_title] => Zu Hause lernen und arbeiten [post_excerpt] => Das Coronavirus hat unser Leben in den letzten Monaten auf den Kopf gestellt. Wie sieht der Alltag von Kindern und Jugendlichen jetzt in Deutschland aus? Welche Auswirkungen hat Covid-19 auf das Alltagsleben in Deutschland? [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => zu-hause-lernen-und-arbeiten [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2020-05-15 17:47:10 [post_modified_gmt] => 2020-05-15 15:47:10 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://aulalingue.scuola.zanichelli.it/?post_type=deutsche-welt&p=16920 [menu_order] => 0 [post_type] => deutsche-welt [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [1] => WP_Post Object ( [ID] => 16731 [post_author] => 10 [post_date] => 2020-03-01 21:53:00 [post_date_gmt] => 2020-03-01 20:53:00 [post_content] =>

China & Europa

Erste Fälle des Virus hat es im Dezember 2019 in Wuhan, in der Provinz Hubei, in China, gegeben. Wuhan ist eine Stadt mit 19 Millionen Einwohnern. Einige Patienten haben auf dem größten Lebensmittelmarkt in Wuhan gearbeitet. Auf dem Markt werden Meeresfrüchte, Wildtiere und Reptilien verkauft. Man vermutet, dass das Coronavirus von Wildtieren kommt. Der Markt wurde am 1. Januar 2020 geschlossen. Alle Menschen der Welt sind immer in Bewegung. Sie reisen von einem Land in ein anderes Land und von einer Stadt in eine andere Stadt. Daher ist es nur eine Frage der Zeit gewesen, bis das Coronavirus auch in Europa ankommt. Jetzt ist es da. Doch wie erkenne ich, ob ich es habe?  

Symptome

Das Coronavirus ist eine Art von Virus. Es verursacht Husten, Schnupfen, Halskratzen, Fieber und teilweise Durchfall. Die Symptome ähneln der Symptome einer normalen Grippe. Das Coronavirus ist nicht gefährlicher als eine normale Grippe. Vier von fünf Patienten haben nur schwache Anzeichen des Virus und sind nach kurzer Zeit wieder gesund. Die Personen, die weltweit wegen des Virus gestorben sind, waren entweder älter (über 60 Jahre alt) und/oder hatten bereits andere Krankheiten. Das Virus ist also nicht für alle lebensgefährlich, aber es ist sehr ansteckend. Es ist von Mensch zu Mensch übertragbar und verbreitet sich sehr leicht. Es kann bis zu 14 Tage dauern, bis man Symptome des Virus hat. Wie kann ich mich gegen das Virus schützen?  

Schutz gegen das Virus

Das Coronavirus verbreitet sich über die Schleimhäute. Die Schleimhaut ist eine Schutzschicht und befindet sich z.B. im Mund und in der Nase. Am besten schützt man sich durch eine gute Händehygiene vor dem Virus: regelmäßiges und richtiges Händewaschen ist das A und O. Hierzu findet man viele Videos online. Hinzu kommt richtiges Niesen und Husten. Am besten niest und hustet man in den Ellenbogen oder in ein Taschentuch, das sofort weggeworfen wird. In öffentlichen Gebäuden und Fahrzeugen sollte man so wenig wie möglich anfassen. Das sind gute Gewohnheiten, die man immer pflegen sollte.  

Aktuelle Lage in Deutschland

In Deutschland sind bisher 129 Coronavirus-Fälle bestätigt. Es gibt also in ganz Deutschland 129 Personen, die das Coronavirus haben. 16 Personen davon sind inzwischen wieder gesund. Die Region, in der die meisten Personen mit dem Virus sind, ist Nordrhein-Westfalen. In Deutschland hat es bisher noch keine Todesfälle wegen des Coronavirus gegeben. Diese Woche haben das Bundesgesundheitsministerium und das Bundesinnenministerium einen Krisenstab gebildet. Ein „Krisenstab“ ist eine Gruppe von Personen, die eine Notsituation lösen muss. Sie werden in den nächsten Wochen entscheiden, welche Maßnahmen Deutschland gegen die Verbreitung des Virus ergreifen wird. Veranstaltungen, in denen sich viele Leute treffen, wie Messen und Sportturniere werden bereits abgesagt.  

Qualität vor Quantität

Jeder muss sich täglich über die aktuelle Lage in seinem Land und auf der Welt informieren. Hier ist es wichtig, wo man sich informiert. Qualitätsgesicherte Informationen finden alle Deutschen bei den Bundes- und Landesgesundheitsministerien und bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Wir dürfen keine zweifelhaften Informationen in sozialen Medien verbreiten, wenn wir deren Quelle nicht vorher geprüft haben. Denn falsche Informationen helfen in der aktuellen Situation keinem.   Mettiti alla prova con gli esercizi dello SPECIALE CORONAVIRUS sulla piattaforma ZTE.
  TEXTVERSTÄNDNIS 1) Beantworte die folgenden Fragen zum Text. 1. Wo und wann hat das Coronavirus begonnen? 2. Was verursacht das Coronavirus? 3. Ist dieses Virus gefährlich? 4. Wie viele Fälle gibt es bisher in Deutschland? 5. Wo sollte ich mich über das Virus informieren?   GRAMMATIK 2) Passiv Präsens: Verwandle die folgenden Aktivsätze ins Passiv Präsens. Beispiel: Ich habe ihm die Hände gewaschen. = Ihm werden die Hände von mir gewaschen. 1. Die Regierung hat bisher offiziell 129 Coronavirus-Fälle in Deutschland bestätigt. 2. In vielen Ländern machen die Bürger Hamsterkäufe. 3. Viele Menschen haben Mundschutzmasken gekauft. 4. Viele Supermärkte müssen Desinfektionsmittel nachbestellen. 5. Der Bürgermeister hat alle Schulen und Kindergärten für eine Woche geschlossen.   WORTSCHATZ 3) Vervollständige die Lücken mit den hier aufgeführten Wörtern und dekliniere bzw. konjugiere sie. Fieber | übertragen | Wildtier | Husten | Schnupfen | ansteckend | gesund | sich verbreiten | Krisenstab | absagen 1. _____________ sind Tiere, die in der Wildnis leben, also in der freien Natur. 2. Wenn ich _____________ bin, geht es mir gut und ich habe keine Krankheiten. 3. Das Coronavirus _____________________ schnell. Es gibt Fälle in unterschiedlichen Ländern. 4. Ein Symptom des Virus ist _________________. Die Patienten haben also eine erhöhte Körpertemperatur. 5. Das Virus wird von Mensch zu Mensch _______________________: ein Mensch bekommt es also von einem anderen Menschen durch die Schleimhäute. 6. Wenn ich oft niesen muss, habe ich __________________. 7. Man sollte nicht in die Hände ________________, sondern in den Ellenbogen oder in ein Taschentuch. So werden die Viren nicht über die Hände verbreitet. 8. Der __________________ ist eine Gruppe von Personen, die sich treffen, um eine schwierige Situation innerhalb des Landes zu lösen. 9. Das Coronavirus ist sehr _________________. Es ist sehr leicht, das Virus zu bekommen. 10. Viele Veranstaltungen, wo viele Menschen zusammenkommen, finden nicht mehr statt. Messen und Sportturniere werden derzeit in Deutschland _________________.   TEXTPRODUKTION 4) Beantworte die folgenden Fragen in einem kurzen Text von ca. 200 Wörtern. Wie ist die aktuelle Situation in Italien und speziell in der Region, in der du wohnst? Was macht die Regierung gegen das Coronavirus? Was machst du und deine Familie bzw. Freunde, um das Coronavirus zu bekämpfen? Woher nimmst du deine Informationen zur aktuellen Situation in Italien?  
___ (Clelia Caruso) (Bildnachweis: Pixabay und Pixabay) [post_title] => Coronavirus: Deutschland fiebert mit [post_excerpt] => In den Monaten Februar und März ist Deutschland normalerweise im Karnevalsfieber. Dieses Jahr dreht sich jedoch alles um das neuartige Coronavirus. Hier ist die aktuelle Lage in Deutschland. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => coronavirus-deutschland-fiebert-mit [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2020-04-01 11:12:07 [post_modified_gmt] => 2020-04-01 09:12:07 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://aulalingue.scuola.zanichelli.it/?post_type=deutsche-welt&p=16731 [menu_order] => 0 [post_type] => deutsche-welt [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [2] => WP_Post Object ( [ID] => 16603 [post_author] => 10 [post_date] => 2020-02-13 11:54:30 [post_date_gmt] => 2020-02-13 10:54:30 [post_content] =>

Zwölf Uhr auf dem Pausenhof

Es ist zwölf Uhr auf dem Pausenhof. Alle Kinder und Jugendliche essen gerade ihr Mittagessen. Sie öffnen ihre Brotdose und essen ein mit Käse oder Schinken belegtes Brötchen. Dazu trinken die meisten Kinder ein Softgetränk, einen Orangensaft aus Fruchtsaftkonzentrat oder einen Energydrink. Kinder und Jugendliche sind in einem Alter, in dem ihr Körper wächst. Aus diesem Grund ist es wichtig, was sie essen. Essen kann uns nämlich helfen, gesund zu bleiben. Das typische Pausenbrot und das Softgetränk, das viele Kinder und Jugendliche zu sich nehmen, sind nicht sehr gesund. Das Brot, der Käse, der Schinken und vor allem das Softgetränk hat viel Zucker. Soft- und Energydrinks haben besonders viel Zucker.  

Softdrinks und Energydrinks

Softdrinks und Energydrinks sind bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt. Sie trinken diese Getränke sehr gerne, weil sie sehr süß sind. Insgesamt trinken zwei Drittel der Jugendlichen in der EU regelmäßig Energydrinks. Sie bestehen zum größten Teil aus Zucker oder aus zuckerähnlichen Zutaten, wie zum Beispiel Glukose-Fruktose-Sirup. Sie bestehen auch aus Koffein. In den Ländern Lettland und Litauen können nur Erwachsene Energydrinks kaufen. Studien haben ergeben, dass diese Getränke schlecht für die Gesundheit sind und vor allem für Kinder und Jugendliche nicht gut sind.  

Im Supermarkt

Zucker ist seit 300 Jahren zentraler Teil der westlichen Ernährung. Aber viele Menschen wissen etwas nicht: Nicht nur Süßigkeiten beinhalten Zucker. Fast alle Lebensmittel, die man im Supermarkt findet, haben alle eine gemeinsame Zutat: den Zucker: Brot, Fleischwaren, Joghurt, Milchprodukte, Müsli, Ketchup, Tieflkühlpizzas. Wir essen sehr viel Zucker am Tag und wissen es nicht. Die Lebensmittelindustrie hat uns jahrzehntelang an die Süße gewöhnt. Aber ist Zucker gut oder schlecht für den Körper?  

Süß und gefährlich

Zucker ist süß und schmeckt lecker. Er schmeckt gut im Tee, im Kaffee und macht jeden Kuchen und Keks perfekt. Aktuell leben in Deutschland mehr dicke Personen als dünne Personen. Kinder und Jugendliche sind dicker als je zuvor. In Deutschland sind 15 Prozent der Kinder übergewichtig. Das hat verschiedene Ursachen. Eine Ursache ist der Zucker. Studien haben ergeben, dass Zucker süchtig macht. Man will also immer mehr davon haben. Wenn wir Zucker essen, produziert der Körper mehr Insulin. Das steigt den Blutzuckerspiegel. Wenn der Blutzuckerspiegel steigt, wissen wir nicht mehr, wann wir satt sind. Deswegen essen wir mehr. Wenn wir mehr essen, nehmen wir an Gewicht zu.  

Alternativen und Lösungen

In Deutschland gibt es eine Organisation, die „Foodwatch“ heißt. Sie prüft die Qualität von Lebensmitteln. Ihr Ziel ist es, die Menschen über gefährliche Lebensmittel zu informieren. Sie möchten durch ein Ampel-System in den Farben Rot, Gelb und Grün Lebensmittel kennzeichnen. Zuckerreiche Lebensmittel sollen Rot gekennzeichnet werden. So weiß jeder sofort, dass dieses Produkt nicht gut für die Gesundheit ist. Solange es dieses System noch nicht gibt, ist es wichtig, gesunde Lebensmittel zu kaufen, die Zutatenliste zu lesen und zuckerreiche Produkte zu reduzieren. Du bist, was du isst – also je frischer und knackiger die Lebensmittel, desto besser!  
TEXTVERSTÄNDNIS 1) Beantworte die folgenden Fragen zum Text. 1. Was essen viele Kinder und Jugendliche zum Mittagessen? 2. Was sind die Hauptzutaten von Energydrinks? 3. In welchen Lebensmitteln ist Zucker? 4. Was verursacht Zucker? 5. Wozu dient das Ampel-System von „Foodwatch“?   GRAMMATIK 2) Passiv Präsens: Verwandle die folgenden Aktivsätze ins Passiv Präsens. Beispiel: Ich schaue den Film. = Der Film wird geschaut. 1. Das Kind trinkt Energydrinks. 2. Jugendliche essen zuckerreiche Lebensmittel. 3. Foodwatch führt das Ampel-System für Lebensmittel ein. 4. Der Körper produziert beim Zuckerkonsum mehr Insulin. 5. Seit heute kaufe ich nicht verarbeitete Lebensmittel.   WORTSCHATZ 3) Vervollständige die Lücken mit den hier aufgeführten Wörtern und dekliniere bzw. konjugiere sie. zu sich nehmen | wachsen | verarbeitet | gewöhnen | süchtig | Blutzuckerspiegel | satt sein | übergewichtig | Gewicht | Zutatenliste 1. _______________ Lebensmittel sind Produkte, die aus mehreren Zutaten bestehen und länger haltbar sind. 2. Kinder und Jugendliche _____________ oft Produkte mit viel Zucker ____________. 3. Wenn ich _____________, höre ich auf zu essen. 4. Ich bin nach Gummibärchen _______________. Wenn ich sie kaufe, esse ich die ganze Tüte leer. 5. 15 Prozent der Kinder in Deutschland haben mehr Gewicht als andere Kinder. Diese 15 Prozent sind ________________. 6. Kinder und Jugendliche müssen noch ______________: ihre Körper sind noch nicht vollendet. 7. Ich möchte die __________________ der Lebensmittel, die ich kaufe, vorher lesen. So weiß ich, was ich esse und ob es Zucker enthält. 8. Ich möchte an _______________ verlieren. Deswegen muss ich mehr frisches Obst und Gemüse essen und weniger Kuchen und Kekse. 9. Ich ___________ mich in den letzten Jahren an zuckerreiche Lebensmittel ____________. Deswegen esse ich jetzt gerne süße Produkte. 10. Die Höhe der Konzentration des Blutzuckers nennt sich _____________________.   TEXTPRODUKTION 4) Beantworte die folgenden Fragen in einem kurzen Text von ca. 150 Wörtern. Liest du die Zutatenliste der Lebensmittel, die du im Supermarkt kaufst? Trinkst du viele Softdrinks oder Energydrinks? Welche Lebensmittel isst du sehr oft? Möchtest du eine Woche lang versuchen, keine Lebensmittel und Getränke mit Zucker zu dir zu nehmen?
___ (Clelia Caruso) (Bildnachweis: Pixabay und Pixabay) [post_title] => Zucker − süß oder gefährlich? [post_excerpt] => Neues Jahr, neue Vorsätze! Im Monat der Liebe dreht sich alles um die Hauptzutat von Süßigkeiten, die zu Valentinstag verschenkt werden: dem Zucker. Ist Zucker gesund oder ist er gefährlich? Taucht mit uns ein in die Welt des weißen Goldes. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => zucker-%e2%88%92-sus-oder-gefahrlich [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2020-06-04 10:16:21 [post_modified_gmt] => 2020-06-04 08:16:21 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://aulalingue.scuola.zanichelli.it/?post_type=deutsche-welt&p=16603 [menu_order] => 0 [post_type] => deutsche-welt [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [3] => WP_Post Object ( [ID] => 16244 [post_author] => 10 [post_date] => 2019-11-29 12:21:12 [post_date_gmt] => 2019-11-29 11:21:12 [post_content] =>

30 Jahre Mauerfall

Im Jahre 1961 begann der Bau der Berliner Mauer. Diese Mauer trennte Ost- und Westberlin für mehr als 28 Jahre, vom 13. August 1961 bis zum 9. November 1989. Ostberlin gehörte in diesem Zeitraum zur „Deutschen Demokratischen Republik“ (kurz „DDR“). Die DDR war ein totalitäres und atheistisches Regime. Daher führten die Bürger der DDR ein völlig anderes Leben als die Bürger Westdeutschlands.  

Ein nicht-religiöses Fest

Die politische Führung der DDR war gegen die Kirche. Das heißt, die Regierung erlaubte keine religiösen Aktivitäten in der Öffentlichkeit. Weihnachten ist aber nun mal ein religiöses Fest und da die Regierung der DDR es nicht abschaffen konnte, hat sie versucht, aus Weihnachten ein nicht-religiöses Fest zu machen. Das fing, zum Beispiel, schon beim Vokabular an: das Weihnachtsgeld nannte man „Jahresendprämie“, Weihnachtsfeiern waren „Jahresendfeiern“ und Adventskalender „Vorweihnachtliche Kalender“. Diese zeigten bis 1973 keine christlichen Motive (z.B. das Christkind oder die Heiligen Drei Könige), es gab nur sozialistische Varianten mit jungen Pionieren. Nicht das Christkind legte Geschenke unter den Weihnachtsbaum, sondern „Großväterchen Frost“.  

Mangelwirtschaft machte erfinderisch

Die Tannen, die man kaufen konnte, waren klein und dünn. Deswegen kauften die Leute zwei Tannen um daraus einen schönen Weihnachtsbaum zu machen, die sogenannte „Doppel-Tanne“. Als Baumschmuck verwendete man das Lametta des Vorjahres, den Weihnachtsschmuck und die Geschenke bastelten die Leute selbst. Auf den Wunschzetteln der Kinder stand nicht Barbie oder Lego, sondern „Puppe, Fahrrad oder Schaukelpferd“ geschrieben. Man musste schon Monate vor Weihnachten die Zutaten für den deutschen Weihnachtskuchen, den Christstollen, zusammensuchen. Sultaninen und Mandeln waren knapp, Zitronat und Orangeat konnte man gar nicht finden. Dafür kandierte man grüne Tomaten und Möhren. Und trotzdem war die Freude an Weihnachten groß. Die Familie kam zusammen, man besuchte die Weihnachtsmesse, sang Weihnachtslieder und wartete gespannt auf das Christkind. An Heiligabend aß man in der DDR, wie überall in Deutschland, Kartoffelsalat mit Bockwürstchen und Gewürzgurken. Die Weihnachtsgans, am 25. Dezember, kam aus Ungarn.  

West-Ost-Geschenke

Verwandte und Freunde aus Westdeutschland halfen aus und schickten für Weihnachten sogenannte „Westpakete“ an ihre Liebsten in der DDR und schrieben auf die Pakete „Geschenksendung, keine Handelsware“. In den Paketen war all das, was man in der DDR nicht oder nur schwer finden konnte, wie etwa Kaffee, Schokolade, Strumpfhosen, Jeans, Schallplatten und … Zutaten für den Stollen. Bei den Angehörigen im Westen bedankte man sich mit selbstgestrickten Socken und Lichterbogen aus dem Erzgebirge.  

Ein Fest der Familie

Die Regierung konnte den Bürgern der DDR das Weihnachtsfest nicht nehmen. Sie haben an alten Traditionen festgehalten und feiern heute ungehindert Weihnachten mit Weihnachtsmärkten, Weihnachtsbeleuchtung, selbstgemachten Weihnachtskeksen, Lebkuchen, Weihnachtsgeschenken und allen möglichen kulinarischen Delikatessen. Unterschiede zwischen Ost und West gibt es keine mehr. Der Kern dieses Festes, das Miteinandersein in der Familie, ist realisierbar und Weihnachten ist nach wie vor einer der wichtigsten deutschen Feiertage – in Ost und West.  
TEXTVERSTÄNDNIS 1)      Beantworte die folgenden Fragen zum Text. 1. Was feierte Deutschland am 9. November 2019? 2. Warum war Weihnachten in der DDR ein nicht-religiöses Fest? 3. Was waren die Konsequenzen der Mangelwirtschaft in der DDR? 4. Welche Post schickten Verwandte und Freunde aus Westdeutschland? 5. Was konnte die Regierung der DDR den Bürgern nicht wegnehmen?   GRAMMATIK 2)      Ergänze mit der richtigen Präposition, der Endung oder dem Artikel (wo nötig). Bsp.: Sibylle hat eine Kerze auf den Tisch gestellt und zum ersten Advent angezündet. 1. Axel und Robert übernachten nicht _______ Hotel Adler, sondern _________ ein ______ Jugendherberge. 2. Lars will in den Weihnachtsferien ________ ein _________ Insel fahren, weil das Wetter dort besser ist. 3. _________ _________ Berliner Weihnachtsmarkt waren viele junge Leute. 4. Meine Freundin Henrike arbeitet seit einem Monat ________ ________ Hauptstadt Deutschlands. 5. Der Weihnachtsmann hat die Geschenke ____________ _________ Baum gelegt.   WORTSCHATZ 3)    Setze die passenden Wörter in die Lücken ein und dekliniere/konjugiere diese nach Bedarf. Mauer | voneinander trennen | Geschenk | Zutat | knapp sein | Regierung | erlauben | abschaffen | Wunschzettel | feiern 1. Deutsche ________________ Weihnachten sehr gerne. Es gehört zu den wichtigsten Festen des Jahres. 2. Vor 30 Jahren _________ eine Mauer West- und Ostberlin _____________ _____________. Es waren zwei unterschiedliche Welten. 3. In der DDR war es schwer, die ________________ für den Christstollen zu finden. Daher haben die Leute gründe Tomaten und Möhren kandiert. 4. In der DDR ___________ sehr viele Produkte ____________. Dazu gehörten Sultaninen und Mandeln. 5. Seit dem 9. November 1989 gibt es die ____________ von Berlin nicht mehr. Heute kann man nur noch Reste von ihr besichtigen. 6. In der DDR legte „Großväterchen Frost“ ____________ für die Kinder unter den Weihnachtsbaum. 7. Die Regierung der DDR _____________ keine religiösen Aktivitäten in der Öffentlichkeit. Man konnte diese nur im Privaten machen. 8. Die _______________ der DDR war anti-religiös und kommunistisch orientiert. 9. Die politische Führung der DDR wollte Weihnachten als religiöses Fest _________________, hat es aber nicht geschafft. Die Bürger feierten es trotzdem. 10. Die Kinder der DDR schrieben Puppe, Fahrrad und Schaukelpferd auf ihre ____________________.   TEXTPRODUKTION 4)    Schreibe einen kurzen Text (ca. 100 Wörter) und beantworte die folgenden Fragen. Wie feierten die Bürger deiner Stadt vor 30 Jahren Weihnachten? Welche Unterschiede gibt es zu heute? Ist Weihnachten ein wichtiges Fest in Italien?  
___ (Clelia Caruso) (Bildnachweis: Wikimedia Commons und Wikimedia Commons) [post_title] => 30 Jahre Mauerfall – Weihnachten in der DDR [post_excerpt] => Deutschland hat am 9. November diesen Jahres 30 Jahre Mauerfall gefeiert. Vor drei Jahrzehnten war Ost- und Westberlin durch eine Mauer getrennt. Seit der Wiedervereinigung hat sich in Berlin einiges verändert. Diesen Monat finden wir heraus, wie die Bürger Weihnachten damals feierten. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => 30-jahre-mauerfall-weihnachten-in-der-ddr [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2019-12-11 15:04:10 [post_modified_gmt] => 2019-12-11 14:04:10 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://aulalingue.scuola.zanichelli.it/?post_type=deutsche-welt&p=16244 [menu_order] => 0 [post_type] => deutsche-welt [post_mime_type] => [comment_count] => 2 [filter] => raw ) [4] => WP_Post Object ( [ID] => 16064 [post_author] => 10 [post_date] => 2019-10-29 14:00:23 [post_date_gmt] => 2019-10-29 13:00:23 [post_content] =>

Reisen vs. Urlaub

Wenn wir die Grenzen unseres Heimatlandes verlassen, unterscheiden wir im Deutschen zwischen zwei Konzepten. Das erste Konzept heißt „Urlaub“. Urlaub ist einfach. Oft bucht man für zwei Wochen am Stück ein Hotelzimmer mit Frühstück, Mittag- und Abendessen und verbringt den ganzen Tag am Pool des Hotels oder am Strand, der vor dem Hotel liegt. Man bewegt sich sehr wenig. An erster Stelle steht die Entspannung. Einfach mal nichts tun und sich von anderen verwöhnen lassen. Das zweite Konzept heißt „Reisen“. Reisen ist ein wenig anspruchsvoller. Es beinhaltet vor allem mehr Bewegung. Man bleibt nicht wochenlang an einem Ort, sondern besichtigt verschiedene Orte eines fremden Landes. An erster Stelle steht die Entdeckung der fremden Kultur: die Architektur, das Essen, die Geschichte und die Menschen des fremden Landes.  

Reisen in jungen Jahren

Als Jugendlicher hat man generell weniger Angst. Die Hemmschwelle ist viel geringer als bei Erwachsenen. Man ist abenteuerlustig, hat Energie und will Dinge erleben. Daher eignet sich für diese Altersgruppe vor allem das Konzept des oben beschriebenen Reisens. Wenn man jung ist, ist es viel einfacher im Auto zu schlafen. Oder auf dem Boden. Oder in einem Zelt. Mit dem Alter wird man vorsichtiger. Vor allem wird man gemütlich und will nicht mehr auf seinen Komfort, den man von Zuhause gewöhnt ist, verzichten. Reisen fördert die Unabhängigkeit. Man muss Flüge und Unterkünfte organisieren, durch fremde Länder navigieren und Geld und Dokumente managen. Man ist für sich selbst verantwortlich. Fremde Länder zu bereisen macht einen zu einer toleranteren Person. Jedes Land und jede Kultur sind anders. Wenn man mit ihnen in Kontakt tritt und sich ihr öffnet, verändert sich das eigene Weltbild.  

The sky is the limit

Reisen war noch nie so leicht und kostengünstig wie heute. Die Verkehrsmittel, die uns zur Fortbewegung zur Verfügung stehen, sind vielfältig und verbinden alle möglichen Städte und Länder der Welt miteinander. Ab 16 Jahren können deutsche Jugendliche in der Regel ohne Begleitung fliegen und ohne Begleitung Fernbusse nehmen und in ein anderes Land reisen. Mit einem Interrail-Ticket können Jugendliche bis zu 27 Jahre mit der Bahn durch mehr als 30 Länder in Europa reisen. Und wenn man im Zielland angekommen ist, kann man mit Airbnb oder dem Netzwerk „CouchSurfing“ eine günstige Unterkunft organisieren und neue Leute im Ausland kennen lernen.  

Der Weg ist das Ziel

Beim Reisen geht es also nicht darum, so viele Fotos wie möglich in sozialen Medien zu teilen, um der Welt zu zeigen, wieviel Spaß wir haben. Es geht nicht darum, so viele Souvenirs wie möglich nach Hause zu bringen. Wer wirklich reist, begibt sich auf eine Fahrt der eigenen Persönlichkeit. Denn keiner kehrt unverändert von einer Reise zurück. Das war schon dem amerikanischen Schriftsteller Mark Twain bewusst: „In 20 Jahren wirst du mehr enttäuscht sein von den Dingen, die du nicht getan hast, als von den Dingen, die du getan hast. Also wirf die Leinen los. Verlasse den sicheren Hafen. Lass den Passatwind in deine Segel wehen. Erforsche! Träume! Entdecke!“  
TEXTVERSTÄNDNIS 1) Beantworte die folgenden Fragen zum Text. 1. Was ist beim Reisen nicht so wichtig? 2. Was beinhaltet dem Text zufolge „Urlaub“? 3. Was versteht man unter „Reisen“? 4. Warum ist es wichtig, in jungen Jahren zu reisen? 5. Warum ist Reisen heutzutage so einfach?   GRAMMATIK 2) Welche Präposition fehlt? Ergänze die Fragen und antworte. Bsp.: _______________ wen denkst du? (mein neuer Freund) = An wen denkst du? Ich denke an meinen neuen Freund. 1. _________________ wem reist Peter? (seine ältere Cousine) 2. _________________ wen wartet Greta? (ihre Freunde) 3. _________________ wem hast du Schluss gemacht? (meine deutsche Freundin) 4. _________________ wen ist der Vater stolz? (sein Sohn) 5. _________________ wen kümmert sich Lena? (ihr kleiner Bruder)   WORTSCHATZ 3) Setze die passenden Wörter in die Lücken ein und dekliniere/konjugiere diese nach Bedarf. Schritt | Persönlichkeit | vielfältig | enttäuscht sein | kostengünstig | Unterkunft | Entspannung | sich verändern | Begleitung | Hemmschwelle 1. Mit meinen Füßen gehe ich einen _____________ nach dem anderen und bewege mich. 2. Heutzutage kann Reisen sehr _____________________ sein. Man muss also nicht viel dafür bezahlen. 3. ______________ ist, wenn man eine Pause von der Arbeit macht und etwas für sein körperliches und mentales Wohlbefinden tut. 4. Im Ausland muss man sich eine ______________ organisieren, da man dort keine eigene Wohnung oder ein eigenes Zimmer hat. 5. Heute __________ ich sehr _______________, weil mein Flug nach Oslo gecancelt wurde. Jetzt muss ich zu Hause bleiben. 6. Wir können viele unterschiedliche Verkehrsmittel nehmen, um zu reisen. Die Auswahl ist _________________. 7. Daniel _______________ nach seiner Reise durch Vietnam sehr ______________. Es ist jetzt viel offener gegenüber neuen Personen. 8. Jugendliche unter 16 Jahre können nur mit ________________ reisen. Sie können nicht allein unterwegs sein. 9. Unter _____________________ versteht man eine Grenze, die uns daran hindert, etwas zu tun. Bei Jugendlichen ist diese niedriger, weil sie in der Regel weniger Ängste als Erwachsene haben. 10. Jede Person hat eine ____________________. Darunter versteht man die Gesamtheit an Eigenschaften eines Menschen.   TEXTPRODUKTION 4) Schreibe einen kurzen Text (ca. 100 Wörter) und beantworte die folgenden Fragen. Magst du lieber Urlaub oder Reisen? Mit welchen Verkehrsmitteln bist du gereist? In welchen fremden Ländern bist du bereits gewesen? Was hast du dort gemacht? Was hast du beim Aufenthalt im fremden Land entdeckt und hat es dich auf irgendeine Weise verändert?
___ (Clelia Caruso) (Bildnachweis: pixabay und pixabay) [post_title] => Reisen: auf und davon [post_excerpt] => Kaum verlassen wir das Haus, wird jeder Schritt einer Reise dokumentiert und in sozialen Medien hochgeladen. Doch wenn wir eine Reise antreten, geht es um viel mehr als Smartphone-Schnappschüsse und touristische Souvenirs. Diesen Monat entdecken wir, was Reisen wirklich ausmacht. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => reisen-auf-und-davon [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2019-12-11 17:29:09 [post_modified_gmt] => 2019-12-11 16:29:09 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://aulalingue.scuola.zanichelli.it/?post_type=deutsche-welt&p=16064 [menu_order] => 0 [post_type] => deutsche-welt [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [5] => WP_Post Object ( [ID] => 15804 [post_author] => 10 [post_date] => 2019-09-23 15:30:00 [post_date_gmt] => 2019-09-23 13:30:00 [post_content] =>

Eine großartige Erfindung

Seit einigen Jahren ist eine neue Ära angebrochen – die Ära des Smartphones. Das Smartphone ist eine der wichtigsten Erfindungen des 21. Jahrhunderts. Mittlerweile besitzt fast jeder ein solches Gerät. Es ist klein, mobil und multifunktionell.  Dank vieler Apps können wir alles Mögliche mit dem Smartphone machen: E-Mails checken, Flüge buchen, Zeitung lesen, Kleidung shoppen, Sprachen lernen, Musik hören, Filme gucken, Schritte zählen, ganz zu schweigen von Apps sozialer Medien wie Facebook, Messenger, WhatsApp und Instagram, dank derer wir im täglichen Kontakt mit Freunden und Bekannten aus aller Welt stehen können.  

Akzeptieren und fortfahren

Die meisten Apps sind kostenlos. Um sie benutzen zu dürfen, muss man sich nur anmelden. Der Haken daran ist, dass man auf „Akzeptieren“ klicken muss, um die App benutzen zu können. Hinter diesem kleinen Verb steht eine lange Erklärung, die oft aus vielen Seiten besteht und kompliziert geschrieben ist. In diesen Seiten, die wenige Nutzer lesen, steht geschrieben, wie der Anbieter der App unsere Daten verwenden darf. Da wir Apps wie Facebook, Messenger und WhatsApp schnellstmöglich benutzen möchten, klicken wir ohne Bedenken auf „Akzeptieren“. Doch welche Folgen hat dieser unschuldige Klick für uns Nutzer?  

Personalisierte Werbung

Das kann doch kein Zufall sein. Gerade noch über den neusten Film von Quentin Tarantino geredet, zack – wird einem in der Facebook-App auf dem Smartphone genau für diesen Film Werbung angezeigt. Wie kommt das? Das hat zwei Gründe. Der erste Grund dafür ist, dass Facebook & Co. genau wissen, was wir mögen und was nicht. Das ergibt sich aus der Art, wie wir die Apps nutzen. Wenn wir in einer App etwas liken, wird diese Information gespeichert. Apps sozialer Medien wissen, wen wir kennen, welche Veranstaltungen wir besuchen und welche Musik und Videos wir liken. Das Gleiche gilt für alle anderen Apps. Mithilfe dieser Infos kreieren sie Werbeanzeigen, die genau auf uns Nutzer zugeschnitten sind. Der zweite Grund kam diesen Sommer durch einen Skandal ans Licht.  

Datenskandal

Im August dieses Jahres kam heraus, dass Unternehmen wie Amazon, Google, Apple und Facebook Gespräche von Nutzern mit dem Smartphone-Mikrofon aufgenommen und aufgeschrieben haben. Das Problem dabei ist, dass die Nutzer davon nichts wussten. Ein ehemaliger Mitarbeiter von Apple hat der britischen Zeitung „The Guardian“ berichtet, dass er persönliche Gespräche von Nutzern transkribiert hat, die „Siri“, der Sprachassistent von Apple, aufgenommen hat. Warum? Weil die Unternehmen prüfen wollten, ob ihre Softwaresysteme die anonym gespeicherten Nachrichten korrekt verstanden hätten. Nachdem diese Tatsache ans Licht kam, hat Apple die Auswertung der Sprachaufnahmen gestoppt und mehr als 300 Mitarbeiter entlassen.  

Zukunftsaussichten

Europäische Behörden möchten, dass solche Skandale nicht wieder passieren. Daher verlangen sie, dass die Anbieter die Nutzer ausdrücklich darauf hinweisen sollen, wenn das Smartphone-Mikrofon aktiviert wird. Es darf keine Information sein, die irgendwo in der Datenschutzerklärung geschrieben steht, die wir schnell wegklicken. Natürlich ist es aber auch unsere Aufgabe als User, unsere Daten zu schützen. Wir sollten uns die Zeit nehmen, Erklärungen zu lesen, bevor wir diese akzeptieren. Die Zukunft liegt in den Händen der IT, der Informationstechnologie. Daten sind heutzutage mehr wert als Gold. Wenn ihr euch also für einen Studiengang in IT-Sicherheit interessieren solltet, ist eure Zukunft – und sind vor allem eure persönlichen Daten – gesichert.  
TEXTVERSTÄNDNIS 1) Beantworte die folgenden Fragen zum Text. 1. Warum gehört das Smartphone zu den wichtigsten Erfindungen des 21. Jahrhunderts? 2. Was muss man tun, bevor man eine App verwenden kann? 3. Wie kreieren Anbieter personalisierte Werbeanzeigen? 4. Wie kam es diesen Sommer zum Datenskandal? 5. Warum liegt die Zukunft in der IT-Branche?   WORTSCHATZ 2)  Setze die passenden Wörter in die Lücken ein und dekliniere/konjugiere diese nach Bedarf. erfinden | entlassen | Gerät | multifunktionell | in Kontakt stehen | personalisiert | aufnehmen | anmelden | Anbieter | kostenlos 1. Wenn ich eine neue Sache kreiere, ______________ ich etwas. 2. Eine _________________ Werbung ist eine Werbeanzeige, die sich nach meinem Geschmack orientiert. 3. Wenn etwas __________________ ist, muss ich dafür nichts zahlen. 4. Ich __________ mich für eine App mit meiner E-Mail-Adresse und einem persönlichen Passwort ________. 5. Dank Social Media ________ ich ____________ mit meinen Freunden und Bekannten. Ich kann ihnen regelmäßig schreiben oder sie anrufen. 6. Das Smartphone ist ein mobiles ____________. 7. Im August _______ die Firma Apple mehr als 300 Mitarbeiter _____________. 8. Viele Firmen bieten verschiedene Apps an. Der ______________ von WhatsApp ist Facebook Inc. 9. Apple _________ in den vergangenen Monaten Sprachnachrichten von Siri _________________ und aufgeschrieben. 10. Das Smartphone hat sehr viele Funktionen und ist daher _________________.   GRAMMATIK 3) Setze die passenden Possessivartikel (mein, dein, sein, etc.) in die Lücken ein. Bsp.: Robert hat seine alten Handys immer an seinen älteren Bruder verkauft.  1. Ich habe ___________ Smartphone vor einem Jahr gekauft.  2. Er liest sich nie die Datenschutzregelungen ___________ Apps durch.  3. Wir haben im August _______________ Job bei Apple verloren.   4. Ihr wurdet von ______________ Smartphone abgehört.   5. Du solltest _______________ Daten besser schützen.   TEXTPRODUKTION 4)  Schreibe einen kurzen Text (ca. 100 Wörter) und beantworte die folgenden Fragen. Ist es dir schon einmal passiert, dass auf deinem Smartphone personalisierte Werbung erschienen ist? Liest du dir die Datenschutzregelungen durch, bevor du eine App herunterlädst? Wie kannst du in Zukunft auf den Schutz deiner Daten besser achten?
___ (Clelia Caruso) (Bildnachweis: pixabay und pixabay) [post_title] => Hört das Smartphone mit? [post_excerpt] => Das Smartphone ist unser treuester Begleiter – es ist multifunktionell und immer zur Hand. Doch welche Gefahren lauern auf uns in unserem mobilen Gerät, das wir nie aus den Augen lassen? Im Monat Oktober dreht sich alles um Apps, Mikrofone und Datenskandale. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => hort-das-smartphone-mit [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2020-06-03 17:34:34 [post_modified_gmt] => 2020-06-03 15:34:34 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://aulalingue.scuola.zanichelli.it/?post_type=deutsche-welt&p=15804 [menu_order] => 0 [post_type] => deutsche-welt [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [6] => WP_Post Object ( [ID] => 15503 [post_author] => 10 [post_date] => 2019-05-15 10:59:12 [post_date_gmt] => 2019-05-15 08:59:12 [post_content] =>

Allgegenwärtig

Ich gehe in den Supermarkt und erledige meinen Wocheneinkauf. Alle Lebensmittel sind verpackt. Die Tomaten sind in einer Plastikschale, die Zitronen in einem Plastiknetz. Die Salatgurke ist in Plastik eingeschweißt. Mein Lieblingsjoghurt befindet sich in einer Plastikverpackung. Leberwurst, Putenbrust und Käse, idem. Ich fülle meinen Einkaufswagen und gehe zur Kasse. Ich lege alle Artikel auf das Band. Ich staune über einen Berg an Plastik. Dabei wohne ich allein. Wie sieht wohl der Plastikberg einer vierköpfigen Familie aus? Plastik ist allgegenwärtig. Nicht nur Lebensmittel werden in Plastik verpackt. Büroartikel, USB-Sticks, Möbelstücke, Glühbirnen, Staubsauger – alles glänzt in neuen Plastikverpackungen.  

Recycling

Ich trage meinen Einkauf nach Hause. Zu Hause angekommen, entferne ich jede Plastikverpackung und werfe sie in den gelben Sack, auf dem in Großbuchstaben „Recycling“ geschrieben steht. Ich fühle mich sofort besser. Auch wenn es viel Müll ist, wird er recycelt, also wiederverwertet. Sprich, in neue Verpackungen umgewandelt. Also muss ich kein schlechtes Gewissen haben. So haben wir Deutsche lange Zeit gedacht. Doch die Realität sieht leider anders aus.  

Wiederverwertung

Tatsache ist, dass nur ein kleiner Teil des Plastikmülls wiederverwertet werden kann. Die Richtlinien in der Lebensmittelindustrie sind sehr streng. Das Plastik, in dem die Lebensmittel verpackt werden, muss sehr sauber sein. Das trifft leider nur bei etwa einem Sechstel des Plastikmülls zu. Was passiert mit dem Rest des Mülls? Er wird verbrannt. Teilweise wird bei der Verbrennung des Plastiks neue Energie erzeugt, was wieder positiv ist. Doch auch hier handelt es sich um eine niedrige Prozentzahl. Dem Großteil unseres Plastikmülls erwartet ein ganz anderes Schicksal: Er wird exportiert.  

Export

Bis März 2018 war China das Hauptland, in das der Plastikmüll Deutschlands exportiert wurde. Rund eine halbe Million Tonnen Plastikmüll pro Jahr haben wir nach China geschifft. Dann hat China jedoch einen Importstopp verhängt und wir mussten uns neue Exportländer für unseren Plastikmüll suchen. Jetzt verschiffen wir unseren Müll nach Vietnam, Thailand und Malaysia. Dort wird der Müll verbrannt. Einwohner Malaysias, die in der Nähe der Müllverbrennungsanlage wohnen, beschweren sich regelmäßig über einen stechenden Gestank in der Luft. Und nicht der gesamte Müll wird verbrannt. Mehr als 1.400 Tonnen deutsches Plastik landen jedes Jahr im Meer und töten Tiere.  

Plastikfrei

Wenn wir also nicht die Art und Weise ändern, wie wir Kunststoff herstellen und verwenden, werden wir 2050 mehr Plastikstücke als Fische in den Ozeanen schwimmen. Natürlich muss die Politik etwas unternehmen. Doch jeder von uns kann bereits jetzt etwas gegen den übertriebenen Plastikkonsum unternehmen. Wir können vermeiden, Produkte zu kaufen, die in Plastik verpackt sind. In Deutschland und europaweit gibt es bereits eine Vielzahl an Unverpackt-Läden, die alle Lebensmittel ohne Verpackung verkaufen. Mädchen können anstelle von Tampons und Binden Menstruationstassen benutzen. Anstelle von Wattepads und Abschminktüchern können sie waschbare Baumwollpads und Kokosnussöl verwenden. Milch und Joghurt kann man im Glas anstelle von Plastikbehältern kaufen. Der „Kaffee to go“ kann in die eigene Thermotasse gefüllt werden, anstatt jeden Morgen einen Einwegbecher wegzuwerfen. Es sind kleine Schritte, aber jeder Schritt zählt. Und wenn jeder von uns an einem Leben ohne Plastik arbeitet, können wir den Plastikkonsum weltweit senken und unseren Planeten retten.  
TEXTVERSTÄNDNIS 1) Beantworte die folgenden Fragen zum Text. 1. Was ist das heutige Problem eines durchschnittlichen Supermarktes? 2. Wie sieht das Recycling des Plastikmülls aus? 3. Was geschieht mit dem Großteil des deutschen Plastikmülls? 4. Was passiert, wenn wir nichts an unserem derzeitigen Plastikkonsum ändern? 5. Was kann ich als Durchschnittsverbraucher tun, um meinen Plastikkonsum zu reduzieren?   WORTSCHATZ 2) Setze die passenden Wörter in die Lücken ein und dekliniere/konjugiere diese nach Bedarf. Kunststoff | verwenden | Wattepad | Müllverbrennungsanlage | recyceln | verschiffen | unverpackt | vermeiden | Lebensmittel | senken 1. Wenn ich etwas _____________, kann ich es wiederverwenden. 2. Wenn wir Kaffeebecher aus Pappe __________________ wollen, müssen wir unsere Thermotasse von Zuhause mitnehmen. 3. Die _____________________________ ist ein Gebäude, in der Müll, also Abfall, angezündet und verbrannt wird. 4. __________________ ist ein Synonym für Plastik. 5. Viele Supermärkte in Deutschland haben angefangen, ihre Ware _________________ zu verkaufen, um keinen Müll zu produzieren. 6. Deutschland ________________ den Großteil seines Plastikmülls ins Ausland. Der Müll wird also auf einem Schiff in andere Länder, wie etwa Malaysia transportiert. 7. Alle Produkte, die wir essen oder trinken, werden als ____________________ bezeichnet. 8. Ich gehe mit meinem alten Shampoo-Fläschchen in den Unverpackt-Laden und fülle sie wieder mit Shampoo auf. Auf diese Weise _________ ich meinen Plastikkonsum und werfe ein Plastikfläschchen weniger im Monat weg. 9. _______________ sind flache Bausche aus Watte, die oft zum Reinigen des Gesichts dienen. 10. Plastik ist allgegenwärtig und wird von allen Industrien zur Verpackung ihrer Produkte ____________________.   GRAMMATIK 3) Setze die folgenden Sätze ins Präteritum. Bsp.: Äpfel aus dem Biomarkt schmecken mir immer besser. = Äpfel aus dem Biomarkt schmeckten mir immer besser. 1. Ich kaufe meine Lebensmittel in einem Unverpackt-Laden. 2. Ich schminke mich mit waschbaren Baumwollpads und Kokosnussöl ab. 3. Ich backe mein eigenes Brot, anstatt verpacktes Toastbrot zu kaufen. 4. Wir verwenden unsere Eierkartons wieder, anstatt sie wegzuwerfen. 5. Shampoo, Duschgel, Seife und Putzmittel besorgt mein Bruder im biologischen Unverpackt-Laden. 6. Ich trinke Milch und Sprudel ausschließlich aus Glasflaschen. 7. Ich bringe immer mein eigenes Besteck von Zuhause mit, anstatt das Plastikbesteck in der Mensa zu benutzen.   TEXTPRODUKTION 4) Schreibe einen kurzen Text (ca. 100 Wörter) und beantworte die folgenden Fragen. Was passiert mit dem Plastikmüll in Italien? Wie viel Plastik verbraucht ein Italiener im Jahr? Welche Initiativen gibt es, um den Plastikkonsum zu reduzieren? Was kannst du tun, um deinen täglichen Plastikkonsum zu senken?
___ (Clelia Caruso) (Bildnachweis: pixabay und pixabay) [post_title] => Ein Leben ohne Plastik [post_excerpt] => „There is no planet B“, ist der Slogan, der auf vielen Posts auf Instagram zu lesen ist. Die Hashtags „#plastikfrei“, „#unverpackt“ und „#zerowastegermany“ werden von Millionen von Menschen genutzt. Unser Planet ist in Gefahr und wir sind uns dessen bewusst. Im Monat Mai widmen wir uns einer neuen Lebenseinstellung – einem Leben ohne Plastik. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => ein-leben-ohne-plastik [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2019-12-11 17:29:57 [post_modified_gmt] => 2019-12-11 16:29:57 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://aulalingue.scuola.zanichelli.it/?post_type=deutsche-welt&p=15503 [menu_order] => 0 [post_type] => deutsche-welt [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [7] => WP_Post Object ( [ID] => 15265 [post_author] => 10 [post_date] => 2019-03-19 17:19:18 [post_date_gmt] => 2019-03-19 16:19:18 [post_content] =>

Du bist, was du hast

Moritz ist 15 Jahre alt und wohnt bei seinen Eltern. Er hat sein eigenes Zimmer. Darin befinden sich all seine Sachen. Doch was besitzt ein Teenager eigentlich? Moritz schaut sich in seinem Zimmer um. Er hat einen Kleiderschrank, ein Bett, einen Schreibtisch, ein Regal und einen Sessel. Im Regal stapeln sich seine Lieblingsbücher und Comics. Der Schrank ist mit seinen Klamotten gefüllt und sein Schreibtisch ist übersät mit Zeitschriften, Brettspielen, Dosen und anderem Krimskrams. Auf dem Boden liegen alte Hefte, schmutzige Wäsche und angefangene Haribotüten. Mit seinem Taschengeld kauft sich Moritz all das, was sich in seinem Zimmer irgendwo wiederfindet: Zeitschriften und Comics, neue Sneakers und T-Shirts, Bücher und neue Spiele. Jedes Wochenende zieht er mit seiner Clique durch die Stadt, entdeckt neue Läden und bringt neue Sachen in sein Zimmer. Den meisten Dingen, die er sich kauft, schenkt er nur vorübergehend Aufmerksamkeit. Nach einiger Zeit verliert er das Interesse und geht zur nächsten Anschaffung über, ohne sich von den alten Käufen zu trennen. Eine bestimmte Ordnung pflegt er in seinem Zimmer nicht. Die neue Erfolgsserie auf dem Streaminganbieter Netflix könnte Moritz helfen, seinen Raum, und damit auch sein Leben, zu ordnen. Marie Kondo zeigt uns, wie es geht.  

Sortieren ist ihre Berufung

Marie Kondo kommt aus Tokio, ist 34 Jahre alt und arbeitet als Ordnungsberaterin. Sie ist eine Expertin in Sachen Wegwerfen und Aufräumen. Nichts Weltbewegendes könnte man sagen. Sie hat keine revolutionäre, noch nie dagewesene Idee in die Tat umgesetzt. Dennoch hat ihr diese Berufung zu Weltruhm verholfen. Sie hat drei Bücher veröffentlicht, die über 10 Millionen Mal weltweit verkauft und in 27 Sprachen übersetzt worden sind und obendrauf in der New-York-Times-Bestsellerliste zu finden sind. Sie gibt Kurse und Seminare zu den Themen Wegwerfen und Aufräumen. 2019 startete sie auf Netflix ihre eigene Serie „Aufräumen mit Marie Kondo“. Das Geschäft des Putzfimmels scheint zu boomen. Auch Deutschland fährt auf das japanische Ordnungsfieber ab. Doch hinter Marie Kondos Aufräumkonzept steckt viel mehr, als ein systematisch geordneter Kleiderschrank.  

Was dich nicht berührt, kann weg

Marie Kondo lehrt, wie richtig Ordnen glücklich machen kann. Das Grundprinzip ist, dass man nur Dinge besitzt, die man liebt und dass alle Dinge, die man besitzt, einen festen Platz im Haus haben müssen. Man sollte daher nach und nach die emotionale Beziehung, die man zu den Dingen im eigenen Zimmer bzw. in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus hat, überprüfen. Die Frage, die man sich, laut Kondo, dabei stellen sollte, ist: „Bereitet es dir Freude?“. Was dich nicht berührt, kann weg. Was bleibt, wird liebevoll aufgeräumt. Das ist der Weg zum Glück. Denn hinter dem Aufräumprinzip der Japanerin steht die Frage, wie wir eigentlich leben wollen. Wer seine vier Wände hegt und pflegt, wird dies nachfolgend auch in anderen Lebensbereichen tun, seien es Ernährung, Termine, Finanzen, alte Gewohnheiten oder sogar Beziehungen zu Menschen: Was nicht glücklich macht, kann weg.  
TEXTVERSTÄNDNIS 1) Beantworte die folgenden Fragen zum Text. 1. Was hat Moritz in seinem Zimmer? 2. Warum hat Moritz viele Dinge, die er nicht mehr braucht? 3. Was macht Marie Kondo beruflich? 4. Wie lautet eines von Kondos Grundprinzipien? 5. Was muss man tun, um diesem Grundprinzip zu folgen? 6. Was ist das eigentliche Ziel ihrer Aufräumphilosophie? 7. Welche Schlussfolgerung können wir aus Kondos Lehre ziehen?   GRAMMATIK 2) Genitiv: Vervollständige die Sätze indem du die Artikel, Adjektive und Nomen in Klammern in den Genitiv setzt. Bsp.: Moritz ist der Besitzer (ein unordentliches Zimmer). Moritz ist der Besitzer eines unordentlichen Zimmers. 1. Wir folgen den Grundprinzipien (die japanische Aufräumspezialistin). 2. Die Lieblingscomics (der kleine Junge) haben keinen Platz mehr im Regal. 3. Der Fahrer (das blaue Auto) hat seinen Kofferraum aufgeräumt. 4. Hast du das Seminar (die bekannte Buchautorin) schon besucht? 5. Ist das das dritte Werk (die vielzitierte Bestsellerautorin)?   WORTSCHATZ 3) Setze die passenden Begriffe in die Lücken ein und dekliniere/konjugiere sie. Taschengeld | hegen und pflegen | Putzfimmel | weltbewegend | veröffentlichen | wegwerfen | aufräumen | stapeln | übersät | gegensätzlich 1. Wenn ich Bücher ______________, lege ich ein Buch auf das andere und baue eine Art Bücherturm. 2. Wenn ich ein Werk __________________, mache ich es der Öffentlichkeit zugänglich. 3. Meine Mitbewohnerin hat einen _____________________: Sie putzt und räumt die Wohnung andauernd auf. 4. Viele Kinder bekommen von ihren Eltern eine monatliche Geldsumme, das sogenannte _______________, mit dem sie ihre persönlichen Einkäufe tätigen können. 5. Wenn etwas ____________________ ist, ist es auf weltweiter Ebene von äußerster Wichtigkeit. 6. Moritz kümmert sich neuerdings sehr sorgsam um seine Sachen: Er __________________ alles, was er in seinem Zimmer hat. 7. Sein Schreibtisch ist nicht mehr mit Krimskrams _______________. Jetzt hat er genug Platz für seinen Computer und seine Hausaufgaben. 8. Marius hat eine völlig ___________________ Meinung zu der Marie Kondos. Er vertritt die Aussage, dass man umso glücklicher ist, je mehr Sachen man besitzt, unabhängig davon, ob man sie braucht oder nicht. 9. Mein Schwager ___________ alle vier Jahre all seine Klamotten ______ und kauft sich alles neu, um seinen Look zu erneuern. 10. Ich _________ gerne meine Wohnung ________. Es gibt mir das Gefühl, mein Leben unter Kontrolle zu haben.   TEXTPRODUKTION 4) Beantworte die folgenden Fragen in einem Text von ca. 100 Wörtern. Recherchiere bei Bedarf online. Was hältst du von Moritz Zimmer? Sieht dein Zimmer genauso aus? Legst du eine bestimmte Ordnung an den Tag, wenn es um dein Zimmer geht? Was spricht für Marie Kondos Ordnungsprinzip und was könnte dagegen sprechen?
___ (Clelia Caruso) (Bildnachweis:B&M Stores, flickr und RISE, flickr)   [post_title] => Wie geht’s? Alles in Ordnung! [post_excerpt] => Brauchen wir wirklich alle Dinge, die wir im Laufe unseres Lebens kaufen? Eine Bestsellerautorin aus Japan ist gegensätzlicher Meinung und ist mit ihrer Philosophie in den letzten Jahren zu einer der einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt geworden. Netflix widmet ihr seit diesem Jahr eine eigene Serie: „Aufräumen mit Marie Kondo“. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => wie-gehts-alles-in-ordnung [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2019-12-11 17:30:29 [post_modified_gmt] => 2019-12-11 16:30:29 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://aulalingue.scuola.zanichelli.it/?post_type=deutsche-welt&p=15265 [menu_order] => 0 [post_type] => deutsche-welt [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [8] => WP_Post Object ( [ID] => 15096 [post_author] => 10 [post_date] => 2019-02-08 18:30:10 [post_date_gmt] => 2019-02-08 17:30:10 [post_content] =>

Traditionelle Berufswünsche

In den letzten 20 Jahren hat sich unheimlich viel in der Welt verändert. Doch trotz der Neuerungen, sind einige Dinge unverändert geblieben. Die Traumberufe heutiger Kinder und Jugendlicher in Deutschland unterscheiden sich überraschenderweise so gut wie gar nicht von denen vorheriger Generationen. Ihre Berufswünsche werden nach wie vor von zwei Berufsbildern beeinflusst: erstens, von Berufen, mit denen sie bereits in Kontakt getreten sind, und zweitens, von Berufen, die ihre Hobbys widerspiegeln. Eine Studie von 2018, in der über Tausend junge Menschen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren befragt wurden, hat ergeben, dass die Top-10-Berufe der heutigen Jugendlichen folgende sind: Tierarzt, Polizist, Pilot, Lehrer, Feuerwehrmann, Astronaut, Prinzessin, Profi-Fußballer, Arzt und Schauspieler – genau wie vor 20 Jahren. Dabei ist die heutige Berufslandschaft innovationsfreudiger denn je.  

Digital Talents

In Sachen Berufsfindung spielt die Musik heutzutage vor allem online – die wahren Traumberufe befinden sich in eurem Computer bzw. im Internet. Unzählige Messen und Kurse sind der Beweis dafür, dass fleißig nach Talenten für das Online-Geschäft gesucht wird. Im Monat Februar findet beispielsweise in Berlin zum ersten Mal die „Digital Talents“ statt. Es handelt sich dabei um eine Jobmesse der Berliner Digitalszene. Wie der Name schon sagt, dient diese Messe dazu, Jobsuchenden die neuen Jobprofile der digitalen Welt vorzustellen. Unter „digitaler Welt“ versteht man in diesem Kontext alle Unternehmen, die eine Website haben und daher über eine Webpräsenz verfügen. Bei der „Digital Talents“ präsentieren sich Start-ups und etablierte Unternehmen als potenzielle Arbeitgeber. Wer also Freelancer ist, nach einer Arbeit sucht und Talent hat, wird bei dieser Messe schnell fündig. Doch was genau versteht man unter Start-ups und Freelancern?  

Start-ups

Start-ups und Freelancer sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Beide stehen bei der „Digital Talents“ im Mittelpunkt. Und beide haben das Zeug dazu, Traumberufe der kommenden Generationen zu werden. Das Zauberwort lautet: Selbstständigkeit. Der Begriff „Start-up“ kommt aus dem Englischen und beschreibt eine kürzlich gegründete Firma mit einer innovativen Geschäftsidee. Ein neuer Bäcker an der Ecke ist demnach kein Start-up. Ein weiteres wichtiges Merkmal eines Start-ups ist, dass er über ein hohes Wachstumspotential verfügt und sich schnell zu einer größeren Firma entwickeln kann. Wenn ihr eine Geschäftsidee habt, könnt ihr also einen Start-up gründen. Der einzige Haken an der Sache ist die Finanzierung. Da muss erstmal ein Businessplan her. Deswegen wäre es von Vorteil, wenn ihr ab jetzt im Mathe- und Wirtschaftsunterricht die Ohren spitzen würdet.  

Freelancer

Der Begriff „Freelancer“ kommt ebenfalls aus dem Englischen und heißt im Deutschen so viel wie „freier Mitarbeiter“. Dabei handelt es sich um Selbstständige, die Arbeiten von einem oder mehreren Unternehmen übernehmen. Oftmals ist das einzige, was Freelancer zur Arbeit benötigen, ein Computer mit Internetanschluss.  Man kann in unendlich vielen Branchen als Freelancer arbeiten – vom Übersetzer, Influencer, YouTuber über den IT-Experten bis hin zum Fotografen. Das Beste daran ist, dass man von überall arbeiten kann und seine Zeit selbst einteilen kann. Der Nachteil: man ist eigenverantwortlich. Wenn man eine Woche lang mit Fieber im Bett liegt, werden die Krankheitstage nicht bezahlt. Weihnachtsgeld gibt es auch keins und man muss sich selbst um seine Versicherungen kümmern. Aber was ist all das gegen ein Leben in Freiheit? Wer weiß, vielleicht träumen Jugendliche in 20 Jahren davon, Freelancer zu sein oder einen Start-up zu gründen.  
TEXTVERSTÄNDNIS 1) Beantworte die folgenden Fragen zum Text. 1. Wie haben sich die Traumberufe von Kindern und Jugendlichen in den letzten 20 Jahren verändert? 2. Wovon werden die Berufswünsche von Kindern und Jugendlichen beeinflusst? 3. Was ist die „Digital Talents“? 4. Wozu dient dieses Event? 5. Welche zwei Eigenschaften weisen Start-ups auf? 6. Was ist die Herausforderung bei der Gründung eines Start-ups? 7. Was versteht man unter „Freelancer“? 8. Welche Nachteile birgt die Freelance-Tätigkeit? 9. Welches sind die Vorteile einer Freelance-Tätigkeit?   WORTSCHATZ 2. Ordne den folgenden Beschreibungen die richtigen Begriffe und Redewendungen zu.
1. Start-up unterschiedlich, nicht vergleichbar sein
2. selbstständig freier Mitarbeiter; freie Mitarbeiterin
3. kaum etw. entdecken
4. unheimlich Verkauf über das Internet
5. anstreben neue Firma mit innovativer Idee
6. sich zu etw. hingezogen fühlen zum Ziel haben
7. auf sich haben Webseite
8. standhalten von etw. fasziniert sein
9. fündig werden bedeuten
10. zwei verschiedene Paar Schuhe sein Bezahlung von Kosten
11. Freelancer hier: sehr
12. Webpräsenz widerstehen
13. Finanzierung wenig
14. Online-Geschäft unabhängig
  GRAMMATIK 3) Modalverben ins Präteritum (Imperfekt) setzen: Bediene dich der gegebenen Satzglieder und bilde Sätze mit folgenden Modalverben im Imperfekt (Achtung, die Präpositionen und Artikel musst du selbst herausfinden). Bsp.: er – wollen – Frankfurt – arbeiten = Er wollte in Frankfurt arbeiten. 1. er – können – Messe – nicht gehen 2. das Kind – wollen – Start-up – gründen 3. der Angestellte – dürfen – seiner Firma – oft – sich krankschreiben lassen 4. als Freelancer – können – ich – überall – arbeiten 5. ich – wollen – Kindergarten – Tierärztin – werden   TEXTPRODUKTION 4) Beantworte die folgenden Fragen in einem Text von ca. 100 Wörtern. Recherchiere bei Bedarf online. Was sind deine jetzigen Berufswünsche? Was möchtest du mal werden, wenn du groß bist? Gefällt dir die Idee, dich eines Tages selbstständig zu machen? Erläutere die Gründe dafür (oder dagegen) und stelle deinen ultimativen Traumberuf vor. ___ (Clelia Caruso) (Bildnachweis: pixabay und pixabay)
[post_title] => Start-ups & Freelancer: Traumberufe der Zukunft? [post_excerpt] => „Was willst du mal werden, wenn du groß bist?“ – Eine Frage, die ihr bestimmt schon mehrmals von Verwandten und Lehrern gehört habt. Was war eure Antwort? Findet heraus, was die deutsche Jugend bewegt und was es mit Start-ups und Freelancern auf sich hat. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => start-ups-freelancer-traumberufe-der-zukunft [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2019-12-11 17:30:40 [post_modified_gmt] => 2019-12-11 16:30:40 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://aulalingue.scuola.zanichelli.it/?post_type=deutsche-welt&p=15096 [menu_order] => 0 [post_type] => deutsche-welt [post_mime_type] => [comment_count] => 1 [filter] => raw ) [9] => WP_Post Object ( [ID] => 14768 [post_author] => 10 [post_date] => 2018-11-29 09:58:33 [post_date_gmt] => 2018-11-29 08:58:33 [post_content] =>

Abitur und dann?

Die erste Frage, die sich viele Schüler nach dem Abitur stellen, ist: Soll ich studieren, eine Ausbildung machen oder direkt arbeiten gehen? Die Entscheidung ist oft von der finanziellen Lage der jeweiligen Person und der Familie abhängig. Ein Studium kostet Geld: Viele müssen ihr Elternhaus verlassen, in eine neue Stadt ziehen, Miete und Studiengebühren zahlen und haben für die Dauer ihres Studiums kein festes Einkommen. Es sei denn, sie finden einen Nebenjob und verdienen sich das Geld. Viele junge Studenten kellnern in Cafés und Bars oder geben Schülern und Studenten Nachhilfe in Mathe, Physik, Englisch oder Musik. Das verdiente Geld reicht aber hinten und vorne nicht und deckt nur einen kleinen Teil ihrer Ausgaben. Der deutsche Staat fand diese Situation inakzeptabel und gibt seit Anfang der 1970er Jahre Abiturienten einen Grund mehr, warum es sich lohnt, studieren zu gehen.  

Was ist BAfÖG?

Die bizzare Abkürzung „BAföG“, die sowohl Groß- als auch Kleinbuchstaben beinhaltet, steht für das Kompositum „Berufsausbildungsrderungsgesetz“. Es ist ein Gesetz des deutschen Staates, das erstmals Anfang der 1970er Jahre eingeführt wurde. Dieses Gesetz stellt finanzielle Mittel für Schüler, Auszubildende und Studierende zur Verfügung. Wer zum Beispiel nicht genug Geld zum Studieren hat, kann Unterstützung vom Staat erhalten. Das Ziel des BAföGs ist es, so eine Chancengleichheit im Bildungswesen zu erreichen: Jeder, der in Deutschland studiert, kann dies tun, ohne dazu gezwungen zu sein, einen oder mehrere Nebenjobs anzunehmen. Es handelt sich hierbei nicht um eine Geldsumme, die nur für Personen gedacht ist, die aus den ärmsten Verhältnissen kommen. Es handelt sich um eine Geldsumme, die auch für die Mittelschicht gedacht ist, also weder reiche noch arme Leute.  

Wie funktioniert das BAföG?

Jeder Studierende, der einen Antrag auf BAföG stellt und diesen zugewiesen bekommt, erhält eine individuelle, auf die jeweilige finanzielle Situation des Studierenden angepassten Geldbetrag. Der Betrag ist von verschiedenen Bedingungen abhängig, wie etwa dem Einkommen der Eltern, der Geschwisteranzahl und der Mietkosten. Der BAföG-Höchstsatz betrug 2017 mehr als 700 €. Der oder die Studierende erhält diesen Betrag von Beginn des Studiums jeden Monat  bis zum Ende des Studiums, der ein dreijähriges Bachelorstudium sowie ein zweijähriges Masterstudium deckt. Fünf Jahre nachdem man das Studium erfolgreich abgeschlossen hat, zahlt man die Geldsumme in kleinen Raten an den deutschen Staat zurück. Die Summe, die jeder zurückzahlen muss, kann insgesamt höchstens 10.000 € betragen. Wenn jemand also 500 € BAföG im Monat bekommen hat und ein Bachelor- und Masterstudium absolviert hat und folglich insgesamt 30.000 € innerhalb von fünf Jahren erhalten hat, muss dennoch nicht mehr als 10.000 € zurückzahlen. Das restliche Geld ist ein Geschenk des Staates.  

BAföG 2019

Die Zahl der Studierenden ist in den letzten Jahren immer weiter gestiegen. Im Wintersemester 2017/18 haben sich mehr als drei Millionen Erstsemester an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Gleichzeitig sind auch die Mietkosten in den Großstädten weiter angestiegen. In Hamburg, Frankfurt am Main und Stuttgart zahlt man durchschnittlich 500 € für ein WG-Zimmer. In München sogar deutlich mehr. In Berlin finden mittlerweile Demonstrationen gegen die erhöhten Mietpreise statt. Aus diesen Gründen soll das BaföG 2019 erhöht werden. Um wie viel genau es erhöht werden soll, steht noch nicht fest. Die Ausbildung zukünftiger Generationen sollte stets die oberste Priorität eines jeden Landes sein und die Entscheidung für oder gegen ein Studium darf nicht an den finanziellen Mitteln scheitern. Daher ist es ein gutes Zeichen, dass diese Initiative auch in Zukunft weiter gefördert wird.  
TEXTVERSTÄNDNIS 1) Beantworte die folgenden Fragen zum Text. 1. Was sind die Nachteile eines Studiums? 2. Wofür steht die Abkürzung „BAföG“? 3. An welche Personen richtet sich das BAföG? 4. Wie hoch ist das Darlehen für jeden Studierenden? 5. Wie erfolgt die Rückzahlung des Darlehens? 6. Warum ist ein Teil des BAföGs ein Geschenk des Staates? 7. Warum soll das BAföG im nächsten Jahr erhöht werden?   GRAMMATIK 2) Verben mit Dativ und/oder Akkusativobjekt: Setze die richtigen Wörter in die Lücken ein. 1. Der deutsche Staat gibt __________ (den/der) Studierenden die Möglichkeit, ein Darlehen zu beantragen. 2. Wann hat Michael ______________ (dem/das) BAföG beantragt? 3. Ich habe _________ (des/den) Schülern während meiner Studentenzeit Nachhilfe in Italienisch und Französisch gegeben. 4. Als ich als Kellnerin arbeitete, haben ____________ (mir/mich) viele Leute Trinkgeld gegeben. 5. Nach Abschluss des Studiums hat mein Bruder _________ (den/dem) Staat alles sofort zurückgezahlt. 6. Hast du auf Lara schon geantwortet? - Nein, ich habe _____________(ihr/sie) noch nicht geantwortet. 7. Kennst du _______ (ihr/sie) nicht? Sie ist die Mutter von Felix und Fabian. 8. Ich habe ___________ (ihnen/ihm) nichts von unserem Treffen erzählt, weil er immer alles weitersagt.   WORTSCHATZ 3) Setze die passenden Wörter in die Lücken ein und dekliniere/konjugiere sie. Darlehen | Bedingung | Studium | zurückzahlen | WG-Zimmer | stark steigen | arm | gleichzeitig | einführen | zur Verfügung stellen 1. Ich musste nach meinem Master anfangen, das Darlehen ____________________. 2. Viele Studierende wohnen in einer Wohngemeinschaft, wo sie sich die Küche und das Bad mit anderen Mitbewohnern teilen. Jeder Studierende hat in der Regel sein eigenes __________________. 3. In den letzten Jahren sind in vielen deutschen Großstädten die Mietpreise _________ ____________________. 4. Das BAföG ist ein __________________ des deutschen Staates, das teilweise nach Studienende ohne Zinsen zurückgezahlt werden muss. 5. Ein Nachteil des ____________________ ist, dass man oft über mehrere Jahre kein festes hohes Einkommen hat. 6. Die Höhe des BAföG-Betrages ist an verschiedene __________________ gebunden. Es ist unter anderem vom Einkommen der Eltern, der Geschwisteranzahl und von den Mietkosten abhängig. 7. Um das BAföG zu beantragen, muss man nicht zu den ________________ Familien Deutschlands gehören. 8. Der deutsche Staat _____________ Studierenden Gelder ________________, damit sie sich das Studium besser finanzieren können. 9. Die Anzahl der Studierenden in Deutschland ist in den letzten Jahren immer weiter gestiegen. ________________ sind die WG-Zimmer und Mietwohnungen in vielen Großstädten sehr viel teurer geworden. 10. Das BAföG wurde erstmals Anfang der 1970er Jahre __________________.   TEXTPRODUKTION 4) Beantworte die folgende Frage in einem Text von ca. 100 Wörtern. Recherchiere bei Bedarf online. Existiert ein ähnliches Förderungsgesetz für Schüler, Auszubildende und Studierende in Italien? An welche Bedingungen ist es gebunden? Wie viele Monate oder Jahre beträgt die Förderungshöchstdauer? Wird diese Initiative von vielen Personen in Anspruch genommen? —
(Clelia Caruso) (Bildnachweis: pixabay und pixabay) [post_title] => 2019: Das BAföG wird ho, ho, höher! [post_excerpt] => Das neue Jahr steht schon fast in den Startlöchern und es wird Zeit, sich über die Zukunft Gedanken zu machen. Entdeckt zum Ende des Jahres, welche Möglichkeiten Abiturienten in Deutschland haben, wie sich Studenten in Deutschland finanzieren, was es mit dem „BAföG“ auf sich hat und warum es sich vor allem ab nächstem Jahr lohnt, ein Studium in Deutschland anzutreten. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => 2019-das-bafog-wird-ho-ho-hoher [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2019-12-11 17:30:50 [post_modified_gmt] => 2019-12-11 16:30:50 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://aulalingue.scuola.zanichelli.it/?post_type=deutsche-welt&p=14768 [menu_order] => 0 [post_type] => deutsche-welt [post_mime_type] => [comment_count] => 2 [filter] => raw ) ) [post_count] => 10 [current_post] => -1 [in_the_loop] => [post] => WP_Post Object ( [ID] => 16920 [post_author] => 10 [post_date] => 2020-04-01 11:11:51 [post_date_gmt] => 2020-04-01 09:11:51 [post_content] =>

Aktuelle Lage

Jedes Land reagiert unterschiedlich auf die aktuelle Situation, die das Virus verursacht hat. Aber alle Länder haben dasselbe Ziel: Alle wollen, dass so wenige Menschen wie möglich das Virus bekommen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die sozialen Kontakte so weit wie möglich reduziert werden. In Deutschland gibt es jetzt deswegen einige neue Regeln für die Bevölkerung. Einige Regeln sind für einzelne Bundesländer und einige Regeln sind für ganz Deutschland.  

Neue Regeln

In den Bundesländern Bayern und dem Saarland, zum Beispiel, dürfen Menschen seit Mitte März ihre Wohnung nur noch aus wichtigen Gründen verlassen. Zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen. In ganz Deutschland, hingegen, gibt es seit dem 22. März Kontaktverbote: Nicht mehr als zwei Menschen dürfen zusammen draußen sein. Wenn sich mehr als zwei Leute zusammen draußen treffen, müssen sie als Strafe 200 Euro zahlen. Ausnahmen gibt es aber bei Familien. Wenn man draußen ist, muss jeder zu anderen Menschen einen Abstand von mindestens 1,50 Metern halten. Alle Restaurants, Cafés, Friseure und viele andere Geschäfte sind in ganz Deutschland geschlossen. Restaurants und Cafés dürfen Essen nur zum Mitnehmen verkaufen. All diese neuen Regeln gelten mindestens für die nächsten zwei Wochen.  

Notfallbetreuung

Wegen der aktuellen Lage sind seit Mitte März nicht nur viele Geschäfte geschlossen. Alle Schulen, Kitas und Kindergärten in Deutschland sind bis mindestens Mitte April geschlossen. Alle Kinder und Jugendliche in Deutschland sind zur Zeit zu Hause. Oder besser gesagt: fast alle. Es gibt Eltern, die beide Berufe haben, die zur sogenannten „kritischen Infrastruktur“ gehören. Diese Eltern haben also eine Arbeit, die in der aktuellen Situation für die Gesellschaft sehr wichtig ist. Zu den zur Zeit wichtigsten Berufen gehören zum Beispiel Arzt, Krankenpfleger, Apotheker, Polizist, Feuerwehrmann oder Supermarkt-Mitarbeiter. Lehrer und Lehrerinnen in Deutschland garantieren eine sogenannte „Notfallbetreuung“ für alle Kinder von Eltern, deren beider Berufe zur kritischen Infrastruktur gehört.  

Online-Unterricht

Aber die meisten Kinder und Jugendliche sind zu Hause und können für die nächsten Wochen nicht in die Schule gehen. Einige Schulen und engagierte Lehrer unterrichten ihre Schüler via Online-Unterricht. Lehrer nutzen dafür Online-Plattformen, Skype oder WhatsApp. Lehrer filmen ihre Unterrichtsstunde und laden die Videos auf YouTube hoch. Texteditor wird für Mathestunden genutzt. Manche Lehrer benutzen sogar das Gaming-Portal „Twitch“, weil es interaktiv ist: Man kann Musik einspielen, Bilder zeigen, eine Präsentation vorführen und die Schüler können im Chat Fragen stellen. Leider können noch nicht alle Schulen und Lehrer Online-Unterricht machen. Der Unterricht, den die Schüler in der Schule hätten, kann aktuell nicht zu 100 % online gemacht werden. Ein Problem ist, dass die Schüler zu Hause unterschiedliche Situationen zum Lernen haben. Nicht alle Familien haben Internet oder Computer zu Hause. Nicht jeder Schüler hat ein Smartphone oder eine eigene E-Mail-Adresse. Eins ist jedoch klar: Die aktuelle Krise wird unser Bildungssystem revolutionieren. Wichtig ist hier, offen für neue Methoden zu sein. Denn Lernen kann viele Formen annehmen.  
Puoi svolgere gli esercizi collegati a questo articolo anche in modo interattivo su ZTE. TEXTVERSTÄNDNIS Lies den Text aufmerksam durch und wähle die richtige(n) Antwort(en) zu den Fragen. 1. Was ist das gemeinsame Ziel aller Länder in der Corona-Krise?
  1. die sozialen Kontakte zu erhöhen
  2. die Anzahl der infizierten Personen zu reduzieren
  3. so viele Personen wie möglich mit dem Virus anzustecken
2. Was können wir tun, um dieses Ziel zu erreichen?
  1. wir können viel Essen kaufen
  2. wir können zu Hause bleiben
  3. wir können mit mehr als zwei Personen rausgehen
3. Was sagt das Kontaktverbot?
  1. es dürfen sich nur Gruppen von mindestens zwei Personen draußen treffen
  2. es dürfen sich höchstens zwei Personen draußen treffen
  3. es dürfen sich nur Familien draußen treffen
4. Welche Berufe gehören zur kritischen Infrastruktur?
  1. Berufe, die in der aktuellen Krise wichtig sind, wie Friseur, Koch, Bäcker
  2. Berufe, die in der aktuellen Krise wichtig sind, wie Polizist, Arzt, Feuerwehrmann
  3. Berufe, die in der aktuellen Krise wichtig sind, wie Lehrer und Schüler
5. Wie unterrichten die Lehrer jetzt in Deutschland?
  1. alle Lehrer unterrichten alle Schüler in der Schule
  2. einige Schulen und Lehrer machen Online-Unterricht
  3. nur Kinder, deren Eltern als Arzt oder Polizist arbeiten, werden in der Schule unterrichtet
  GRAMMATIK Komparation der Adjektive: Ergänze die Sätze. Bsp.: Lena hat ________________ Haus als Familie Müller. = Lena hat ein größeres Haus als Familie Müller. 1. Christian trägt ______________ (teuer/teurere/teure) Klamotten als Philip. 2. Carolin lernt zu Hause _________________ (gut/besser/am besten) als in der Schule. 3. Viele Eltern sind jetzt ________________ (gestresster/gestresst/stressig) als zuvor, weil ihre Kinder den ganzen Tag zu Hause sind. 4. Viele Schüler sind jetzt __________________ (entspannt/verspannt/entspannter) als in der 6. Schule. Sie können sich ihre Zeit zu Hause selbst einteilen und entscheiden, wann sie ihre Aufgaben machen. 5. In neuen Situationen sind viele Menschen _______________________ (aktiv/aktiver/aktivistisch) als in alltäglichen Situationen. Sie müssen neue Lösungen finden und sich an die neue Situation anpassen.   WORTSCHATZ Vervollständige die Lücken mit den hier aufgeführten Wörtern und dekliniere bzw. konjugiere sie. Auswirkung | Kita | Ziel (2x) | Ausnahme | gelten | Regel | Abstand | Verbot | engagiert | Hamsterkauf 1. Eine Kindertagesstätte ist ein Ort, an dem Kinder den ganzen Tag mit Personen zusammen sind, während ihre Eltern arbeiten. Die Abkürzung für dieses Wort ist _____________. 2. Um ein Spiel zu verstehen, muss man zuerst seine _______________ lernen. Sonst weiß man nicht, wie man es spielt. 3. Wenn man etwas nicht machen darf, ist es ein _______________. 4. Zur Zeit muss man in Deutschland, wenn man rausgeht, zu anderen Menschen einen ______________ von 1,50 Metern halten. Man darf sich also nicht zu nahekommen. 5. Ein ____________ ist etwas, das man bekommen will. Wenn ich Sport mache und mich gesund ernähre, ist mein _________, gesund zu bleiben. 6. In vielen Ländern haben die Leute ________________ gemacht: Sie haben große Mengen von einem Produkt gekauft, sodass nichts mehr davon da war. In Deutschland ist das mit Toilettenpapier passiert. 7. Viele _____________ Lehrer machen für ihre Schüler Online-Unterricht. Diese Lehrer sind aktiv und wollen, dass ihre Schüler ohne Pause weiterlernen. 8. Die aktuelle Krise hat positive und negative _______________________ auf unser Leben: zum einen können viele Menschen nicht mehr ihre Arbeit machen, zum anderen gibt es weniger Umweltverschmutzung, weil weniger Autos fahren. 9. Das Kontaktverbot hat eine ________________: Generell dürfen nicht mehr als zwei Personen zusammen rausgehen. Aber wenn man kleine Kinder hat, dürfen sie mitkommen. 10. Die neuen Regeln in Deutschland _______________ mindestens für die nächsten zwei Wochen. Jeder muss also die Regeln ab jetzt für die nächsten Wochen befolgen.   TEXTPRODUKTION Beantworte die folgenden Fragen in einem kurzen Text von ca. 200 Wörtern. Wie hat sich dein alltägliches Leben in deinem Leben in den letzten Monaten verändert? Was gefällt dir jetzt besser und was fandest du früher besser? Wie kannst du deine Zeit in der aktuellen Situation positiv nutzen? ___
(Clelia Caruso) (Bildnachweis: Pixabay und Pixabay) [post_title] => Zu Hause lernen und arbeiten [post_excerpt] => Das Coronavirus hat unser Leben in den letzten Monaten auf den Kopf gestellt. Wie sieht der Alltag von Kindern und Jugendlichen jetzt in Deutschland aus? Welche Auswirkungen hat Covid-19 auf das Alltagsleben in Deutschland? [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => zu-hause-lernen-und-arbeiten [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2020-05-15 17:47:10 [post_modified_gmt] => 2020-05-15 15:47:10 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://aulalingue.scuola.zanichelli.it/?post_type=deutsche-welt&p=16920 [menu_order] => 0 [post_type] => deutsche-welt [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [comment_count] => 0 [current_comment] => -1 [found_posts] => 33 [max_num_pages] => 4 [max_num_comment_pages] => 0 [is_single] => [is_preview] => [is_page] => [is_archive] => 1 [is_date] => [is_year] => [is_month] => [is_day] => [is_time] => [is_author] => [is_category] => [is_tag] => [is_tax] => [is_search] => [is_feed] => [is_comment_feed] => [is_trackback] => [is_home] => [is_404] => [is_embed] => [is_paged] => [is_admin] => [is_attachment] => [is_singular] => [is_robots] => [is_posts_page] => [is_post_type_archive] => 1 [query_vars_hash:WP_Query:private] => 20b000746d58f40493506ea56e8d2436 [query_vars_changed:WP_Query:private] => [thumbnails_cached] => [stopwords:WP_Query:private] => [compat_fields:WP_Query:private] => Array ( [0] => query_vars_hash [1] => query_vars_changed ) [compat_methods:WP_Query:private] => Array ( [0] => init_query_flags [1] => parse_tax_query ) )
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