Im Vorgriff auf das hundertjährige Jubiläum seines Todes, das im Jahr 2018 gefeiert wird, gedenkt die Albertina dem österreichischen Maler mit einer großen Ausstellung
Egon Schiele ist, zusammen mit Gustav Klimt und Oskar Kokoschka, einer der bedeutendsten österreichischen Maler des 20. Jahrhunderts. Anlässlich des hundertsten Todestags des Malers, der auf das Jahr 2018 fällt, widmet ihm die Albertina in Wien eine umfassende Retrospektive.
Ab dem 22. März stellt das Museum in der Tat 160 der wichtigsten Gouachen und Zeichnungen des Künstlers aus.
Die Werke von Schiele, der zu seiner Zeit sehr großes Aufsehen erregte, werden heute als Ausdruck der Melancholie, Trauer und Attraktion des Ungewöhnlichen interpretiert. Die existenzielle Einsamkeit stellte im Gegensatz zu den vorherrschenden Werten der Gesellschaft jener Jahre eines seiner bedeutendsten Themen dar.
Der 1890 geborene Schiele verstarb im Alter von nur 28 Jahren. Im Laufe seines kurzen Lebens schuf er eine unvergleichlich große Menge von Werken: 2500 Werke auf Papier und über 330 Gemälde auf Holz oder Leinwand.