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Wirtschaftswunder Deutschland

Die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts waren in Deutschland die Jahre des sogenannten Wirtschaftswunders. Die Industrie boomte. Aufgrund der Folgen des Zweiten Weltkrieges fehlten dem Land jedoch die nötigen männlichen Arbeitskräfte. Deswegen warb die Bundesrepublik gezielt Arbeitskräfte im Ausland an. Dafür wurden sogenannte „Anwerbeabkommen“ mit unterschiedlichen Ländern, wie Italien, Spanien, Marokko, Portugal, Tunesien und dem ehemaligen Jugoslawien, unterzeichnet.  Am 30. Oktober 1961 kam es zu einem solchen Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und der Türkei.  

Gastarbeiter

Die ausländischen Arbeitskräfte waren in der Regel junge Männer – beruflich qualifiziert und körperlich gesund. Die zu vergebenen Arbeitsstellen waren meist mit harter körperlicher Arbeit verbunden. Rund 80 Prozent der ausländischen Arbeitnehmer waren im produzierenden Gewerbe und in der Bauwirtschaft tätig, nur 20 Prozent im Dienstleistungsgewerbe. Die ausländischen Arbeitskräfte wurden als „Gastarbeiter“ bezeichnet. Sie waren in Deutschland „zu Gast“, denn im Abkommen wurde vereinbart, dass sich die Arbeiter nicht länger als zwei Jahre in Deutschland aufhalten sollten. Daher wurden anfangs keine seriösen Integrationsmaßnahmen getroffen. Das allgemeine Ziel der Gastarbeiter war, viel Geld zu verdienen, um nach ihrer Rückkehr in die Heimat ein besseres Leben führen zu können und mit den erworbenen Kenntnissen die Industrie des eigenen Landes zu stärken.  

Einwanderer

Ende der 60er Jahre verschlechterte sich die Wirtschaftslage in Deutschland. Als die Wirtschaftskrise 1973, mit der Ölkrise, ihren Höhepunkt erreichte, stoppte Deutschland die Anwerbung von Gastarbeitern und von den insgesamt 14 Millionen kehrten elf Millionen in ihre Heimat zurück. Die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse entwickelten sich vor allem in der Türkei zunehmend negativ – Bürgerkrieg, Militärputsch und Hyperinflation kennzeichneten die Lage Ende der 70er- und Anfang der 80er. Verbunden mit hoher Arbeitslosigkeit – insbesondere unter der türkischen Landbevölkerung – verstärkte dies die Zweifel an den Chancen, ein besseres Leben in der Türkei führen zu können. Viele türkische Arbeitskräfte wollten deswegen in Deutschland bleiben und viele deutsche Firmen wollten die eingearbeiteten türkischen Arbeitskräfte auch gerne behalten. Da vor allem junge Männer in die Bundesrepublik gekommen waren, ließen diese daraufhin ihre Familien aus der Türkei nachkommen. Aus Gastarbeitern wurden Einwanderer und Deutschland wurde zum Einwandererland.  

Deutschtürken

Diejenigen Gastarbeiter, die geblieben sind, wohnen bereits in der zweiten und dritten Generation in Deutschland. Die jüngeren Generationen sind mit den Werten der bundesdeutschen Gesellschaft aufgewachsen. Heute leben rund drei Millionen türkischstämmige Personen in Deutschland. Sie nennen sich „Deutschtürken“ und unter den Personen mit Migrationshintergrund bilden sie die größte Gruppe. Die Mehrheit von ihnen lebt in den industriellen Ballungszentren Nordrhein-Westfalens und Baden-Württembergs, sowie in den Großstädten Berlin, Köln, Hamburg, Frankfurt am Main und München. Seit 2014 haben die Deutschtürken das Recht auf eine doppelte Staatbürgerschaft: sie können sowohl die deutsche, als auch die türkische Staatsbürgerschaft besitzen und somit in beiden Ländern wählen. Voraussetzung ist, dass die Eltern des doppelten Staatsbürgers seit mindestens acht Jahren in Deutschland leben und er selbst in Deutschland geboren ist.  

16 April 2017

Am 16. April entscheidet die Türkei in einem Referendum, ob sie zukünftig ein Präsidialsystem sein will. Diese Verfassungsreform ist umstritten, weil sie dem Staatspräsidenten Erdoğan deutlich mehr Macht verleihen würde. Die Stimmen der im Ausland lebenden Türken zählen dabei auch. Deutschland ist, nach den türkischen Großstädten Istanbul, Ankara und Izmir, der viertgrößte Wahlbezirk. Deswegen versuchen Amtsvertreter der türkischen Regierung in Deutschland und Europa Wähler zu gewinnen oder, wie Cem Özdemir es ausdrückte, „in Geiselhaft zu nehmen“. Für die demokratieverbundenen Bürger unter ihnen, den integrierten Deutschtürken, die sich mit dem politischen System und den in Deutschland geltenden Werten identifizieren, ist die Antwort auf dieses Referendum eindeutig. Die Frage ist nur, was ist mit den anderen?  
TEXTVERSTÄNDNIS 1) Beantworte die folgenden Fragen zum Text. 1. Was ist ein Anwerbeabkommen? 2. Was ist ein Gastarbeiter? 3. Warum kehrten die türkischstämmigen Arbeitnehmer nicht in die Türkei zurück? 4. Was besagt das doppelte Staatsbürgerschaftsrecht? 5. Warum spielen die Deutschtürken für das Referendum in der Türkei eine große Rolle?   GRAMMATIK 2) Imperativ: Forme die folgenden Sätze in die Befehlsform um und verwende dabei die du-Form. Bsp.: Mache (machen) deine Hausaufgaben.
  1. ______________ (lesen) jeden Morgen die Zeitung!
  2. ______________ (arbeiten) fleißig!
  3. ____________________ (unterzeichnen) das Abkommen!
  4. _______________ (bilden) Sätze mit den neuen Wörtern!
  5. ______________ (anrufen) deine Großeltern öfter ______!
  6. _______________ (sprechen) bitte nicht so schnell!
  7. ___________________ (helfen) deiner Mutter im Garten!
  8. _________________ (bringen) mir bitte das Buch!
  9. _________________ (sein) um Mitternacht zu Hause!
  10. ________________ (haben) keine Angst!
  WORTSCHATZ 3) Ordne die Wörter den Lücken in den Sätzen zu. Vergiss nicht, sie zu deklinieren/konjugieren! Abkommen | einwandern | vereinbaren | stärken | zurückgehen
  1. Ich _______________ in ein anderes Land als mein Heimatland ________, wenn ich in einem anderen Land wohnen und arbeiten will.
  2. Wenn ich nicht in mein Heimatland __________________ will, möchte ich nicht wieder dort leben.
  3. Wenn zwei Länder etwas miteinander __________________, treffen sie gemeinsam die Entscheidung, gewisse Dinge füreinander zu tun.
  4. Der Staat möchte seine Wirtschaft ___________________: er möchte, dass sich die Wirtschaftslage verbessert und stabilisiert.
  5. Ein _________________ zwischen zwei Staaten ist ein Vertrag, in dem geschrieben steht, was die beiden Staaten füreinander tun müssen.
   TEXTPRODUKTION 4) Antworte auf die Frage und argumentiere in 80-100 Wörtern. Was weißt du über die Türkei? Was berichten italienische Medien über die Türkei? Nenne ein paar Beispiele von Artikeln aus italienischen Tageszeitungen und recherchiere im Internet.
(Clelia Caruso) (Bildnachweis: kayugee, flickr und Mohamed Yahya, flickr) [post_title] => Deutschtürkisch für Anfänger [post_excerpt] => Türkei, Türkei, Türkei – in den deutschen Medien steht dieses Land seit Monaten in den Schlagzeilen. Aber warum interessieren sich die Deutschen momentan so sehr für die Türkei? Und warum überhaupt interessiert sich die Türkei für Deutschland? Diesen Monat machen wir einen kleinen Ausflug in die Vergangenheit und finden heraus, was diese beiden Länder verbindet. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => deutschturkisch-fur-anfanger [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2017-05-03 15:19:06 [post_modified_gmt] => 2017-05-03 13:19:06 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => http://aulalingue.scuola.zanichelli.it/?post_type=deutsche-welt&p=12415 [menu_order] => 0 [post_type] => deutsche-welt [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [1] => WP_Post Object ( [ID] => 12177 [post_author] => 10 [post_date] => 2017-02-27 21:07:52 [post_date_gmt] => 2017-02-27 20:07:52 [post_content] =>

Unser steter digitaler Begleiter

Vor etwa 10 Jahren wurde das erste Smartphone auf den Markt gebracht. Inzwischen hat es die ganze Welt erobert. Ein einfaches Handy besitzen heute nur noch wenige. Auch in Deutschland sind es drei von vier, die ein Smartphone ihr eigen nennen. Das Smartphone ist ein unverzichtbarer Begleiter und eins unserer persönlichsten Geräte geworden. Welche Vor- und Nachteile es in sich birgt, kann die heutige Jugend am besten nachvollziehen, denn sie ist die erste Generation, die mit mobilem Internet und sozialen Netzwerken aufwächst. Das Smartphone ist ein mobiler Multifunktionsapparat. Neben Telefonie und SMS-Service, bietet dieser in der Regel Internetzugang mit E-Mail-Service, Terminkalender, der Möglichkeit zu navigieren, sowie audiovisuelle Inhalte aufzunehmen und wiederzugeben. Mithilfe von Apps können wir unser Smartphone um alle nur erdenklichen Funktionen erweitern.  

Soziale Netzwerke

Zu den meistgenutzten Apps in Deutschland gehören das soziale Netzwerk „Facebook“ und der Instant-Messaging-Dienst „WhatsApp“, der seit 2014 zu Facebook Inc. gehört. Mit diesen zwei Apps können Leute Nachrichten, Dokumente, Fotos, Videos, Lieder, Kontakte und ihren aktuellen Standort austauschen. Sie können Gruppen mit Freunden kreieren, mit ihnen ständig Kontakt halten, Fotos und Posts liken, Links verschicken, oder auch Videos teilen. Soziale Netzwerke machen es Jugendlichen einfach, im virtuellen Raum jene Erfahrungen zu machen, die für sie auch im realen Leben von großer Bedeutung sind: Freunde finden, sich einer Gruppe zugehörig fühlen, Rückmeldungen zu den geposteten Meinungen bekommen und demgemäß seine eigene Identität entwickeln. Und damit sind wir auch schon bei der Kehrseite der Medaille – den Nachteilen.  

Permanenter Kommunikationsdruck

Im Januar 2017 wurde eine britische Studie der Universität Cardiff veröffentlicht, die erwiesen hat, dass soziale Netzwerke und Social Media, wie Facebook, Instagram und WhatsApp, den Jugendlichen den Schlaf rauben. Einer von fünf Jugendlichen wacht nachts regelmäßig auf und wird auf sozialen Netzwerken aktiv - meist um Nachrichten zu lesen und zu beantworten. Mädchen sind davon eher betroffen als Jungen. Eine deutsche Studie im Auftrag der Landesmedienanstalt NRW hat erwiesen, dass die Hälfte aller Jugendlichen im Alter von 8 bis 14 Jahren über das Smartphone unüberlegt persönliche Daten preisgibt. Jugendliche fühlen sich durch die permanente Kommunikation über Messenger-Dienste, wie WhatsApp, gestresst. Sie sagen, dass die echten Kontakte zu Freunden zu kurz kommen. Jeder Zehnte ist bereits Opfer von digitalem Mobbing oder von Ausgrenzung aus WhatsApp-Gruppen geworden. Die Ergebnisse beider Studien lassen schlussfolgern, dass die exzessive Nutzung der Smartphones durch Kinder und Jugendliche zum Teil von der Angst getrieben wird, aus dem Kommunikationsprozess des Freundes- oder Bekanntenkreises ausgeschlossen zu werden.  

Den Jugendlichen zum Vorbild

Natürlich ist dieses Phänomen nicht nur auf Jugendliche begrenzt. Alle paar Minuten geht der Griff zum Smartphone. Egal, wohin man sieht, sind auch Erwachsene mit ihrem Smartphone beschäftigt – im Zug, in der S-Bahn, beim Autofahren, im Wartezimmer, im Café, an der Supermarktkasse, beim Abendessen. Wenn sie morgens aufstehen, checken sie als erstes, wer ihnen Nachrichten auf WhatsApp geschickt hat. Facebook fungiert mittlerweile als eine Art Nachrichtenkanal, der fest im Blick behalten werden muss, da im Minutentakt neue Fotos, Posts, Links und Videos von Freunden und Bekannten hochgeladen werden.   Zweifelsohne birgt das Smartphone mit seiner Vielzahl an Apps unzählige Vorteile, aber wir müssen lernen, diese auch tatsächlich nutzbringend einzusetzen. Als Erwachsene, haben wir die Verpflichtung, den jüngeren Generationen zu vermitteln, wie eine vorteilhafte Nutzung dieses Gerätes aussieht und dass die reale Welt immer spannender bleiben wird als die virtuelle. Das wahre Leben ist nämlich das, welches dir widerfährt, wenn du das Smartphone beiseitelegst.  
TEXTVERSTÄNDNIS 1) Beantworte die folgenden Fragen zum Text. 1. Was ist ein Smartphone? 2. Welches sind die beliebtesten Apps Deutschlands? 3. Was ermöglichen soziale Netzwerke? 4. Welches sind die Nachteile von sozialen Netzwerken? 5. Welche Verpflichtung haben Erwachsene gegenüber den jüngeren Generationen?   GRAMMATIK 2) Bis, durch, für, gegen, um. Ergänze die folgenden Sätze mit der richtigen Präposition. 1. ________________ wie viel Uhr wachst du nachts auf, um deine Nachrichten zu checken? 2. ________________ Abend komme ich nach Hause und schalte mein Handy aus, um ganz bei meiner Familie zu sein. 3. Wenn Luisa ________________ den Park spazieren geht, schreibt sie immer Nachrichten auf WhatsApp. 4. ______________ wen sind soziale Netzwerke gemacht? – ___________ Menschen aller Altersklassen. Es kommt ganz auf die Plattform an. 5. ______________ ich einschlafe, spiele ich immer ein Spiel auf meinem Smartphone.   WORTSCHATZ 3) Ergänze die folgenden Sätze mit den richtigen Wörtern und dekliniere, bzw. konjugiere sie, falls nötig. unter Druck setzen | ständig | soziale Netzwerke | erreichbar | begrenzt | hochladen | widerfahren | beiseitelegen | ausgrenzen | Nachteil 1. Wenn ich ______________ auf mein Smartphone blicke, schaue ich immer darauf. 2. Auf Facebook werden im Minutentakt Fotos, Videos und Posts _____________________. 3. Jeder ist heutzutage rund um die Uhr ________________, das heißt, dass man jeden unentwegt kontaktieren kann und unmittelbar eine Antwort erhält. 4. Die Sucht nach dem Smartphone ist nicht nur auf Jugendliche ________________. Sie betrifft ebenso Erwachsene. 5. Wenn mir etwas Gutes ______________, ist etwas Positives geschehen. 6. Für viele ist es schwer, das Smartphone ___________________ und es nicht in greifbarer Nähe zu haben. 7. Jugendliche, die heute kein Smartphone haben und somit keinen Zugriff zur virtuellen Welt, werden oft von ihrem Freundeskreis __________________. 8. Der __________________ an einem Smartphone ist seine negative Seite. 9. Unter _________________________ versteht man Plattformen, auf denen Menschen miteinander kommunizieren können und sich Daten in Form von Fotos, Videos oder Textnachrichten zuschicken. 10. Viele Jugendliche in Deutschland fühlen sich von sozialen Netzwerken ______________________. Sie haben Angst, etwas zu verpassen, wenn sie nicht permanent ihr Smartphone checken.   TEXTPRODUKTION 4) Beantworte die folgenden Fragen in 60-80 Wörtern. Wie viel Zeit verbringst du mit dem Smartphone und mit welchen Apps beschäftigst du dich hauptsächlich? Kannst du es nachvollziehen, dass sich deutsche Kinder und Jugendliche unter Kommunikationsdruck gesetzt fühlen? Was würdest du tun, wenn du eine Woche lang kein Smartphone hättest?
(Clelia Caruso) (Bildnachweis: Eshter Vargas, flickr und Marco Antonio Pena Zapaterìa, flickr) [post_title] => Liken, posten, teilen: Generation Smartphone [post_excerpt] => Social Media und soziale Netzwerke sind heute aus unserem Alltag gar nicht mehr wegzudenken. Wir kommunizieren mit unseren Freunden, Verwandten und Bekannten via Smartphone rund um die Uhr. Solange wir Empfang haben, ist unser Blick stets auf das Smartphone gerichtet. Entdeckt hier, wie sich die ständige Erreichbarkeit (auch in Deutschland) auf Jugendliche auswirkt. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => liken-posten-teilen-generation-smartphone [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2017-03-31 11:43:56 [post_modified_gmt] => 2017-03-31 09:43:56 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => http://aulalingue.scuola.zanichelli.it/?post_type=deutsche-welt&p=12177 [menu_order] => 0 [post_type] => deutsche-welt [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [2] => WP_Post Object ( [ID] => 11885 [post_author] => 10 [post_date] => 2017-01-26 10:10:45 [post_date_gmt] => 2017-01-26 09:10:45 [post_content] =>

Entspannung gegen Burnout

In unserer Welt muss alles schnell gehen. Nachrichten müssen sofort und unmittelbar via Smartphone beantwortet werden. Es wird von jedem von uns erwartet, rund um die Uhr erreichbar zu sein, sei es für die Eltern, den Partner, die Freunde, den Chef oder die Chefin. Resultat dieser hektischen und ruhelosen Lebensweise: viele Menschen leiden unter dem sogenannten Burnout-Syndrom. Um diesem Syndrom vorzeitig entgegenzuwirken, versuchen viele Menschen die Hektik in ihrer Freizeit mit diversen Aktivitäten auszugleichen. Diese Aktivitäten haben alle eine Sache gemein: sie sorgen für Entspannung. Im Monat Februar widmet sich eine gesamte Messe genau diesen entspannenden Freizeitaktivitäten.

 

Ayovega

Von Freitag, den 17., bis Sonntag, den 19. Februar, findet in Köln, der viertgrößten Stadt Deutschlands, die „Ayovega“ statt, die den Lifestyle einer stetig wachsenden Bevölkerungsgruppe thematisiert: Die Ayovega ist eine Informations- und Mitmachmesse für Yoga, Ayurveda und genussvoller, veganer Ernährung, die vor einem Jahr von Claudia Hoßner entwickelt wurde. Auf der Ayovega werden kostenlose Yoga-Workshops unterschiedlichster Stile, wie auch Vorträge rund ums Thema Yoga veranstaltet. Darüber hinaus werden Vorträge zu den Themen Ernährung, Gesundheit, Reisen, Accessoires aber auch ökologische und nachhaltige Mode und Lebensweise gehalten. Ihr könnt hier Neuigkeiten erfahren, mit Gleichgesinnten ins Gespräch kommen, Produkte testen und diese natürlich vor Ort erwerben. Es gibt Stände mit erfrischenden Getränken, ausgefallenen Teesorten, frischem Obst und köstlichen veganen Snacks.

 

Yoga und Ayurveda

In Deutschland herrscht, wie in vielen anderen Ländern Europas, seit Jahren ein regelrechter Yoga-Boom. Millionen von Deutschen praktizieren regelmäßig Yoga. Sie sind überzeugt, dass diese geistigen und körperlichen Übungen, wenn sie in regelmäßigen Abständen wiederholt werden, ihr körperliches und geistiges Befinden verbessern und ihre körperliche, wie auch geistige Leistungsfähigkeit steigern. Mit ihren Yoga-Übungen fühlen sich „Yogis“ entspannter, körperlich fitter und einfach rundum wohler in ihrer Haut.

Der Begriff „Ayurveda“ kommt aus dem Altindischen und bedeutet wörtlich übersetzt „Wissenschaft des Lebens“. Es handelt sich hierbei um eine Gesundheitslehre, eine Heilkunst, die auf Massagen, Pflanzenheilkunde, einer spirituellen Yogapraxis und einer besonderen Ernährungslehre beruht. „Ayurveda“ soll ebenfalls für körperliche und seelische Entspannung und für ein allgemeines Wohlbefinden im eigenen Körper sorgen.

 

Mens sana in corpore sano

Auch eine gesunde Ernährung trägt zum Wohlbefinden bei, das wussten bereits die alten Römer. In Sachen Ernährung haben sich heutzutage ein paar Philosophien durchgesetzt, die auf gesundheitlichen und/oder ethischen Grundlagen basieren. Die aktuell gängigsten Ernährungsarten lauten Frutarismus, Vegetarismus und Veganismus.

Frutarier möchten weder Tieren noch Pflanzen zu Leid fallen. Daher ernähren sie sich ausschließlich von Obst, das bereits vom Baum gefallen ist (Fallobst), von Nüssen und Samen.

Vegetarier, hingegen, verzehren nur Produkte vom lebenden Tier. Sie verzichten also auf Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte, essen jedoch Milch, Eier, Honig, Butter und Käse.

Veganismus beschreibt nicht nur eine Ernährungsweise, sondern eine Lebensweise. Wer sich vegan ernährt, verzichtet auf Produkte tierischen Ursprungs. Veganer essen also kein Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchte. Darüber hinaus essen sie aber auch keine Eier, keinen Joghurt, Käse oder Honig und trinken auch keine Milch. Sie verzichten nicht nur in der Küche auf Produkte tierischen Ursprungs. Was Kleidung, hygienische Artikel und Kosmetika angeht, lehnen strenge Veganer jegliche Produkte ab, die von Tieren abstammen. Beispiele dafür sind die Materialien Leder und Wolle, Daunen, aus tierischen Fetten hergestellte Seife, wie auch Kosmetika, die mittels Tierversuchen hergestellt wurde. Veganer möchten mir ihrer Lebensweise sich selbst und den Tieren helfen und dabei die Umwelt schützen.

Die vegane Ernährungspyramide setzt sich demnach aus Obst und Gemüse, Getreide und Kartoffeln, Hülsenfrüchten (Linsen, Kichererbsen, Bohnen, Erbsen), wie auch aus Sojaprodukten, beispielsweise Tofu, Nüssen und Samen (Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen, oder Leinsamen) zusammen.

Die Abnehmer für vegetarische und vegane Produkte, die mittlerweile in fast allen Supermärkten zu finden sind, nehmen von Jahr zu Jahr zu. Immer mehr Menschen wenden sich von einer ungesunden Ernährung und einer Lebensweise, die durch einen schnelllebigen und unruhigen Alltag bestimmt ist, ab, um sich erneut ihrem Wohlbefinden zu widmen. Die nächsten Jahrzehnte werden zeigen, ob es sich hierbei lediglich um vorübergehende Trends handelt, oder um einen beständigen Lebenswandel.

 

TEXTVERSTÄNDNIS

1) Beantworte die folgenden Fragen zum Text. 1. Warum leiden viele Menschen heutzutage unter dem Burnout-Syndrom? 2. Was ist „Ayovega“? 3. Warum machen viele Menschen in Deutschland Yoga? 4. Auf welches Essen verzichten Frutarier? 5. Was beinhaltet eine vegane Lebensweise?  

WORTSCHATZ

2) Vervollständige die Lücken mit den fehlenden Wörtern aus dem Text. Konjugiere und dekliniere die Verben und Adjektive.

gleichgesinnt | unmittelbar | verzichten auf | zunehmen | schnelllebig | ausgleichen | Wohlbefinden | ausgefallen | Abnehmer | sich widmen

1. Vegetarier ___________________________ Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte. 2. Viele Berufstätige möchten ________ in ihrer Freizeit Aktivitäten ________________, die entspannen. 3. Ich habe keine Lust, einen Kamillentee zu trinken. Ich will eine ____________________ Teesorte. 4. Die Anzahl an Veganern _____________ immer mehr ________. 5. Unsere Welt wird immer __________________, sie verändert sich am laufenden Band. 6. Wenn ich dieselbe Haltung, Einstellung wie du habe, bin ich dir _________________. 7. Viele Deutsche ___________________ den Stress auf der Arbeit mit entspannenden Aktivitäten _____________. 8. Wenn ich Nachrichten ___________________ beantworte, beantworte ich sie sofort. 9. Die meisten Deutschen achten heutzutage auf ihr _____________________. Sie möchten, dass es ihnen körperlich und geistig gut geht. 10. Ein Produkt hat viele ___________________, wenn es von vielen Personen gekauft wird.  

GRAMMATIK

3) Ergänze die folgenden Sätze mit dem richtigen starken Verb in der Perfektform.

fahren | helfen |bleiben | anfangen | bitten

1. Dieses Wochenende ____________ ich mit meiner Freundin zur Messe _______________. 2. Ich ______________ zu Hause _______________, weil es mir nicht gut ging. 3. Letztes Jahr _________ Olaf __________________, sich vegan zu ernähren. 4. Er __________ seinen Freund ______________, mehr auf sein Wohlbefinden zu achten. 5. Die Messe in Köln ___________ vielen Menschen _________________, sich bewusster zu entspannen.  

TEXTPRODUKTION

4) Beantworte die folgende Frage.

Was hältst du von Yoga und/oder einer veganen Ernährung? Kommt eins der beiden für dich in Frage? Argumentiere in 60-80 Wörtern.

(Clelia Caruso) (Bildnachweis: branimages.com, flickr und steven sim, flickr) [post_title] => Aber bitte vegan [post_excerpt] => In Deutschland sind mehr als acht Millionen Menschen Vegetarier und rund eine Million Veganer. Entdeckt hier, welche Messe sich im Februar diesem Thema widmet, was es wirklich mit einer veganen Lebensweise auf sich hat und warum es sich hierbei um ein Massenphänomen handelt. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => aber-bitte-vegan [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2017-02-27 21:07:39 [post_modified_gmt] => 2017-02-27 20:07:39 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => http://aulalingue.scuola.zanichelli.it/?post_type=deutsche-welt&p=11885 [menu_order] => 0 [post_type] => deutsche-welt [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [3] => WP_Post Object ( [ID] => 11742 [post_author] => 10 [post_date] => 2016-12-30 11:57:34 [post_date_gmt] => 2016-12-30 10:57:34 [post_content] =>

19. Dezember 2016

Der Artikel des Monats Dezember thematisierte, von welcher Wichtigkeit die Vorweihnachtszeit in Deutschland ist und dass der Weihnachtsmarkt für Groß und Klein, Arm und Reich ein Ort des fröhlichen Beisammenseins ist. Doch dieses Jahr wurde auch die Weihnachtszeit in Deutschland und Europa in eine Trauerzeit umgewandelt. Am 19. Dezember hat der Terror in Deutschland erneut zugeschlagen. Schauplatz des Geschehens war der Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche im Berliner Ortsteil Charlottenburg. Die Gedächtniskirche ist ein Mahnmal gegen Krieg und Terror.

 

Tatverlauf

Am Montag, dem 19. Dezember, ist um 20:02 Uhr ein Lkw ungebremst in den Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz an der Berliner Gedächtniskirche hineingefahren. Der Lkw mit polnischem Kennzeichen war mit Stahlträgern beladen. Er fuhr durch die Einfahrt des Weihnachtsmarktes und dann 60 bis 80 Meter quer durch eine Gasse zwischen den Marktbuden hindurch. Schließlich durchbrach er die Budenreihe, warf eine Bude vollständig um und kam am Fuße der Gedächtniskirche zum Stehen. Der Fahrer hat sich anschließend vom Tatort entfernt. Der Lkw tötete zwölf Menschen, 50 Menschen wurden schwer verletzt. Der Lastwagen wurde bewusst in die Menschenmenge gesteuert.

Generalbundesanwalt Frank bestätigte, dass der Beifahrer in der Fahrerkabine (und vermutlich ursprüngliche Fahrer des Lkw) erschossen worden ist. Der Leichnam wird obduziert. Der tote Beifahrer ist polnischer Staatsbürger.

Am Mittwoch wurde ein 24jähriger tunesischer Herkunft von der Bundespolizei als mutmaßlicher Täter identifiziert. Anis Amir wurde kurz darauf zu einer weltweiten Fahndung ausgeschrieben, mit einem Kopfgeld von 100.000 €. Zwei Tage danach, am Freitag, den 23. Dezember, wurde Anis Amir am Mailänder Vorortbahnhof Sesto San Giovanni, in Italien, bei einer Polizeikontrolle erschossen. Es wurde ein Bekennervideo gefunden, in dem sich der Täter zur Tat in Berlin bekannte und im Auftrag der Terrororganisation „Islamischer Staat“ handelte.

 

Das Jahr der Anschläge

Das, was in Berlin geschah, war leider kein Einzelfall. Unzählige Menschen sind 2016 im Krieg, auf der Flucht oder bei terroristischen Anschlägen ums Leben gekommen und verletzt worden.

Das Jahr begann mit einem Selbstmordanschlag in Istanbul; im März wurde in Brüssel eine Anschlagsserie verübt; im Juni das Attentat in einem Nachtclub in Florida und der Anschlag am Istanbuler Flughafen, Atatürk, begangen. Am 14. Juli, dem französischen Nationalfeiertag, fuhr in Nizza ein Lkw ungebremst in eine Menschenmenge und ein paar Tage später ermordeten zwei Angreifer in der Normandie einen 85 Jahre alten Priester während einer Kirchenmesse. Im selben Monat wurde das Olympia-Einkaufszentrum in München zum Schauplatz eines Amoklaufes. In Ansbach und Würzburg wurden Attentate ausgeübt. Im Dezember gab es in Istanbul erneut einen Doppelanschlag und kurz darauf erschoss ein Attentäter in Ankara den russischen Botschafter, Andrej Karlow, bei einer Ausstellungseröffnung. Anschläge gab es auch in Kairo, Jordanien, auf den Philippinen, in Afghanistan, im Irak und vielen anderen Ländern dieser Erde.

Menschen schießen um sich, fahren mit Lkws in Menschenmengen, legen Autobomben, sprengen sich selbst in die Luft. Ziel der Täter ist, so viele Menschen wie möglich zu töten und Angst und Misstrauen in der Bevölkerung zu schüren. Unglücklicherweise sind all diese Attentäter auf dem besten Weg genau das zu erreichen. Und auch die sozialen Netzwerke reagieren darauf: Facebook führt den sogenannten „Safety Check“ ein. Bei Terroranschlägen aktiviert Facebook eine Funktion, mit der Nutzer Freunden und Verwandten unmittelbar nach einem Geschehen bekanntgeben können, dass sie sich in Sicherheit befinden.

 

Bundeskanzlerin Merkel

Anlässlich des Anschlages in Berlin, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel das deutsche Volk dazu aufgerufen, dem Terrorismus Stand zu halten: „Wir wollen nicht damit leben, dass uns die Angst vor dem Bösen lähmt, auch wenn es uns in solchen Stunden schwerfällt. Wir werden die Kraft für das Leben finden, wie wir es in Deutschland leben wollen: frei, miteinander und offen.“

 

TEXTVERSTÄNDNIS

1) Beantworte die folgenden Fragen zum Text.

1. Was ist am 19. Dezember passiert? Wo ist es passiert und wer war daran beteiligt? 2. War der Täter ein polnischer Staatsbürger? 3. War das Attentat in Berlin 2016 ein Einzelfall in Europa? 4. Wie haben soziale Netzwerke auf die Anschlagsserien des Jahres reagiert? 5. Zu was hat die Bundeskanzlerin das deutsche Volk einen Tag nach der Tat in Berlin aufgerufen?  

GRAMMATIK

2) Wie spät ist es? Bilde ganze Sätze mit den folgenden Stichpunkten und schreibe die Uhrzeiten aus. Beispiel: 12:45 – Attentäter - fliehen. = Der Attentäter ist um Viertel vor eins geflohen.

10:45 – Lkw – Menschenmenge - rasen ______________________________________________________________________ 9:40 – Bombe – Bahnhof - explodieren _______________________________________________________________________ 14:30 – Schlimmes – passieren - gestern   ______________________________________________________________________ 12:35 – Bundeskanzlerin – Rede halten - motivierend ______________________________________________________________________ 12:26 – unzählig – sterben - Syrien ______________________________________________________________________  

WORTSCHATZ

3) Ordne die folgenden Wörter den ihnen entsprechenden Beschreibungen zu.

Lkw | ungebremst | Anschlag | Nutzer | Marktbude | Schauplatz | aufrufen | Einzeltäter | fahnden | lähmen

1. Etwas unbeweglich machen: ________________________________ 2. Ein Fahrzeug mit einem großen Anhänger, das meist schwere Waren transportiert: __________________ 3. Ohne anzuhalten oder zu stoppen: ____________________________ 4. Ein Krimineller, der eine Tat alleine begeht: ___________________ 5. Personen, die z.B. soziale Netzwerke benutzen: ________________________________ 6. Wenn die Polizei jemanden sucht, um ihn oder sie zu verhaften: ___________________________________ 7. Ein kleines Häuschen, meist aus Holz, das auf einem Markt steht: _________________________ 8. Jemanden öffentlich auffordern, in einer bestimmten Weise zu handeln: __________________________ 9. Ein gezielter Angriff, eine Attacke: __________________________________ 10. Ort und Stelle, wo etwas Bestimmtes passiert: ________________________________  

TEXTPRODUKTION

4) Der Täter von Berlin wurde in Italien erschossen. Über welches Medium hast du davon erfahren? Social Network, Online-Medien, Printmedien oder Fernsehen? Fasse kurz zusammen (60 – 80 Wörter).

(Clelia Caruso) (Bildnachweis: Alexmar983, Wikimedia Commons und Andreas Trojak, Wikimedia Commons)
[post_title] => Berlin, Berlin [post_excerpt] => Im letzten Jahr ist es vielen von uns schwergefallen, morgens die Nachrichten einzuschalten, in der Angst und Überzeugung, erneut etwas über einen Anschlag zu erfahren. Denn von denen gab es 2016 mehr als genug. Lasse mit uns das Jahr 2016 Revue passieren und erfahre Details zum Tathergang des Anschlages auf dem Berliner Weihnachtsmarkt am 19. Dezember. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => berlin-berlin [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2017-02-27 21:07:29 [post_modified_gmt] => 2017-02-27 20:07:29 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => http://aulalingue.scuola.zanichelli.it/?post_type=deutsche-welt&p=11742 [menu_order] => 0 [post_type] => deutsche-welt [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [4] => WP_Post Object ( [ID] => 11554 [post_author] => 10 [post_date] => 2016-11-28 16:18:05 [post_date_gmt] => 2016-11-28 15:18:05 [post_content] =>

Vorweihnachtszeit - Adventszeit

Vorfreude ist bekanntermaßen die schönste Freude. Ab dem 1. Advent stellt sich Deutschland auf Weihnachten ein. Ab diesem Tag beginnt die Vorweihnachtszeit, die Adventszeit in Deutschland. Damit sind die 4 Wochen vor Weihnachten gemeint, in denen alles für das große Fest vorbereitet wird. Zu den Weihnachtsvorbereitungen gehören mitunter das Flechten eines Adventskranzes, das Basteln eines Adventskalenders, das Backen von Weihnachtskeksen und das Besuchen von Weihnachtsmärkten, wo man all das kaufen kann, was man nicht selber anfertigen möchte.

 

Adventskranz

Dieses Jahr fällt der 1. Adventssonntag auf den 27. November. Da wird die erste Kerze am Adventskranz angezündet. Der Adventskranz ist ein runder Kranz, meist aus Tannenzweigen, auf dem vier Kerzen befestigt werden, die ein Quadrat bilden. Vier Wochen vor Weihnachten, am 1. Adventssonntag, wird zuerst eine, am 2. Advent werden zwei, dann drei, und am letzten Sonntag vor Weihnachten werden vier Kerzen am Adventskranz angezündet. Im Monat Dezember liegt in jedem deutschen Haushalt ein solcher Adventskranz auf dem Tisch. Er gehört neben dem Lichterbogen auf der Fensterbank zum wichtigsten und traditionellsten deutschen Weihnachtsschmuck.

 

Adventskalender

In Deutschland gibt es sogenannte Adventskalender. Das sind Kalender, die am 1. Dezember beginnen und mit 24 kleinen Geschenken gefüllt sind, welche die Wartezeit auf Weihnachten versüßen. Bis Heiligabend gibt es jeden Tag ein kleines Geschenk. Das ist nicht nur etwas für Kinder, sondern auch für Erwachsene. Viele basteln Adventskalender selbst, für den Freund oder die Freundin. Da muss nicht immer Schokolade drin sein – der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Man kann diese Kalender beispielsweise auch mit Kosmetika, Teesorten, Nüssen, Büchern, Tassen und Gutscheinen füllen.

 

Weihnachtsbäckerei

Im Dezember laufen außerdem alle Backöfen auf Hochtouren: Es werden Weihnachtsplätzchen, Kekse mit besonderen Gewürzen wie Nelken und Zimt, gebacken und der Duft von Zimtkeksen, Kokosnuss- und Haselnussmakronen, Vanillekipferl, Butterplätzchen, Lebkuchen, Hussarenkrapferl, Schwarz-Weiß-Gebäck, Zimtwaffeln, Spekulatius, oder Printen erfüllt die Räume. Außerdem wird in Deutschland zu Weihnachten der traditionelle Christstollen, ein aus Hefeteig zubereiteter Weihnachtskuchen mit Trockenfrüchten, zubereitet.

Freunde und Verwandte finden sich im Dezember zusammen, um gemeinsam alle möglichen Weihnachtskekse zu backen, neue und alte Rezepte auszuprobieren und Plätzchen in unterschiedlichen Formen auszustechen. In der Vorweihnachtszeit möchten auch die Deutschen auf Nichts verzichten.

 

Weihnachtsmärkte

Weihnachtsmärkte gibt es überall, auch in Italien. Nichts Neues, werdet ihr sagen. Doch im Unterschied zu anderen Ländern haben in nördlich gelegenen Ländern wie Deutschland Weihnachtsmärkte eine wahrhaftige Tradition.

Es gibt zum Beispiel traditionelle, mittelalterliche und internationale Weihnachtsmärkte. In ganz Deutschland eröffnen Ende November die Weihnachtsmärkte. Jede Stadt hat einen. Größere Städte haben sogar mehrere: auf jedem großen Platz befindet sich einer. Nach der Schule und nach Feierabend gehen Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf den Weihnachtsmarkt. Dort trinken sie Glühwein, Feuerzangenbowle, Kirschglühwein und verzehren Baumkuchen, Lebkuchen, gebrannte Mandeln, Flammkuchen, Dampfnudeln und mit Schokoladen überzogene Früchte. Neben den Trink- und Essenständen hat jeder Weihnachtsmarkt Stände, die handgearbeitete Produkte anbieten, wie etwa Produkte aus Schaf- und Lammfell, Wollkleidung, aus Holz gefertigte Spielzeuge und Lichterbögen, Christbaumschmuck und vieles mehr.

Zu den meist besuchten und schönsten Weihnachtsmärkten Deutschlands gehören der Nürnberger Christkindlesmarkt, der Stuttgarter Weihnachtsmarkt, der Weihnachtsmarkt Frankfurt, der Münchener Christkindlmarkt, der Engelchen Markt in Düsseldorf, der Freiburger Weihnachtsmarkt, der Nostalgische Weihnachtsmarkt in Berlin, der Lübecker Weihnachtsmarkt, der internationale Weihnachtsmarkt in Essen und der Striezelmarkt in Dresden.

 

TEXTVERSTÄNDNIS

1) Lies den Text und beantworte kurz die folgenden Fragen. 1. Warum ist die Zeit vor Weihnachten in Deutschland so besonders? 2. Was ist ein Adventskranz? 3. Wie funktioniert ein Adventskalender? 4. Was backen die Deutschen im Dezember? 5. Warum gehen die Deutschen auf die Weihnachtsmärkte?  

WORTSCHATZ

2) Erkläre die folgenden Begriffe mit deinen eigenen Worten. 1. Plätzchen

……………………………………………………………………………………………………………………………………

2. Heiligabend

……………………………………………………………………………………………………………………………………

3. zu etw. gehören

……………………………………………………………………………………………………………………………………

4. ebenso

……………………………………………………………………………………………………………………………………

5. Stimmung

……………………………………………………………………………………………………………………………………

6. Vorfreude

……………………………………………………………………………………………………………………………………

7. sich auf etw. einstellen

……………………………………………………………………………………………………………………………………

8. backen

……………………………………………………………………………………………………………………………………

9. Feierabend

.....................................................................................................................................

10. auf Hochtouren laufen

……………………………………………………………………………………………………………………………………

 

GRAMMATIK

3) Die Substantivierung von Verben: Substantiviere die folgenden Verben und bilde Sätze. 1. backen

……………………………………………………………………………………………………………………………………

2. schmücken

……………………………………………………………………………………………………………………………………

3. flechten

……………………………………………………………………………………………………………………………………

4. vorbereiten

……………………………………………………………………………………………………………………………………

5. besuchen

……………………………………………………………………………………………………………………………………

 

TEXTPRODKUTION

4) Wie verbringst du und deine Familie die Wochen vor Weihnachten? Wie bereitet ihr das große Weihnachtsfest vor? Falls du Weihnachten nicht feierst, beschreibe die Vorbereitungen für ein anderes Fest, das dir besonders wichtig ist (60-80 Wörter).

--- (Clelia Caruso) (Bildnachweis: Augustus Tour, flickr und stardust kay, flickr)

[post_title] => Advent, Advent, ein Lichtlein brennt [post_excerpt] => An Heiligabend, dem 24. Dezember, kommt das Christkind, oder der Weihnachtsmann. Doch es gibt eine Zeit, die für Deutsche ebenso wichtig ist wie Weihnachten selbst: die Wochen vor Weihnachten, die Adventszeit, in der im ganzen Land die Weihnachtsstimmung geweckt wird. Findet heraus, was für die Deutschen in der Vorweihnachtszeit auf keinen Fall fehlen darf, und taucht ein in die fabelhafte Welt der Plätzchen, Adventskalender und Weihnachtsmärkte. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => advent-advent-ein-lichtlein-brennt [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2016-12-30 11:50:07 [post_modified_gmt] => 2016-12-30 10:50:07 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => http://aulalingue.scuola.zanichelli.it/?post_type=deutsche-welt&p=11554 [menu_order] => 0 [post_type] => deutsche-welt [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [5] => WP_Post Object ( [ID] => 11332 [post_author] => 10 [post_date] => 2016-11-02 15:43:35 [post_date_gmt] => 2016-11-02 14:43:35 [post_content] =>

Ein Lichtblick

In der heutigen Welt, in der wir leben, geht einiges schief. Erdbeben zerstören Häuser und Familien, Millionen von Menschen flüchten vor Kriegen, Bomben werden gezündet und Ängste geschürt. Wenn man morgens die Zeitung liest, wird man von Nachrichten überschüttet, die einem wenig Hoffnung auf eine positive Zukunft bereiten. In Zeiten wie diesen ist es umso wichtiger, einer positiven Botschaft Aufmerksamkeit zu schenken. Im Monat November widmen wir uns deswegen all denjenigen, die unsere Welt verbessern wollen, denn diesen Monat tritt ein Vertrag in Kraft, der weltweit von historischer Bedeutung ist: der Pariser Weltklimavertrag.  

Der Weltklimavertrag

Im Dezember 2015 hat Deutschland zusammen mit allen anderen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen in Paris diesem historischen Klimaabkommen zugestimmt. Um jedoch in Kraft treten zu können, musste das Abkommen von mindestens 55 Staaten ratifiziert werden. Der Ratifizierungsprozess sah in jedem Land etwas anders aus. In Deutschland musste der Gesetzesentwurf zur Ratifizierung des Klimaabkommens der Bundesregierung von Bundestag und Bundesrat angenommen werden, vom Bundespräsidenten unterzeichnet und im Bundesanzeiger veröffentlicht werden, bevor die Ratifizierungsurkunde bei den Vereinten Nationen in New York hinterlegt werden konnte. Anfang Oktober 2016 war der Ratifizierungsprozess in 72 Staaten abgeschlossen. Damit tritt der Pariser Weltklimavertrag der Vereinten Nationen am 4. November in Kraft.  

Gemeinsame Ziele

Das gemeinsame Ziel des Weltklimavertrages ist, die Erderwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Niveau auf deutlich unter zwei Grad Celsius, idealerweise auf 1,5 Grad, zu reduzieren. Diese Obergrenze ist nun erstmals in einem Vertrag völkerrechtlich verankert. Ziel ist also der globalen Erderwärmung entgegenzuwirken. Von 2050 an soll weltweit nicht mehr Kohlendioxid ausgestoßen werden als gleichzeitig absorbiert werden kann. Fachleute sprechen von einer „CO2-Neutralität“. Die soll unter anderem durch den Umstieg von Kohle, Gas und Öl auf erneuerbare Energien und der Aufforstung von Wäldern erreicht werden. Das ist ein bedeutsamer Schritt für den Umweltschutz. Denn wenn alle Industriestaaten, wie die deutsche Wirtschaft auch, darauf hinarbeiten, zunehmend erneuerbare Energien zu nutzen, oder den Energieverbrauch und CO2-Ausstoß zu senken, könnten wir die negative Beeinflussung unseres Planeten maßgebend mindern. Der Einsatz von erneuerbaren Energien, wie etwa der Solarenergie, Windenergie oder auch der Wasserkraft, ist umweltverträglich weil sie praktisch unerschöpflich und für die Umwelt ungefährlich sind.  

Kleine Schritte

Natürlich ist die Großindustrie massiv für den CO2-Ausstoß verantwortlich, wir können aber auch etwas für unsere Umwelt tun, jeder einzelne Bürger. Leider leben wir in einer Wegwerfgesellschaft. Das fängt bei der Kleidung an und hört bei den Lebensmitteln auf. Jeder von uns könnte sich als Ziel setzen, weniger wegzuwerfen. Nehmen wir zum Beispiel die Lebensmittel: Jeder von uns geht mindestens einmal die Woche einkaufen. In Deutschland gibt es viele Initiativen, die den Bürgern beibringen, wie viel frisches Essen man einkaufen sollte und vor allem welche Lebensmittel. Ein Drittel aller Lebensmittel landen nämlich weltweit im Müll. In der EU werden jährlich 90 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Das ist reine Verschwendung und macht keinen Sinn. Landwirte sortieren sogar Gemüse und Obst aus, das zwar essbar, dessen Form aber nicht den Normen entspricht oder vom Verbraucher als hässlich empfunden werden könnte. Deswegen ergreifen einige Bürger die Initiative, das aussortierte Obst und Gemüse zu verarbeiten, wie etwa „Teller statt Tonne“, „Slow Food“ u.v.a.m.
TEXTVERSTÄNDNIS 1) Beantworte die folgenden Fragen zum Text. 1) Was ist ein „Weltverbesserer“? 2) Wie ist der Pariser Weltklimavertrag zustande gekommen? 3) Welche Ziele strebt dieser Weltklimavertrag an? 4) Was sind erneuerbare Energien? 5) Kann der einzelne Bürger etwas tun, um die Umwelt zu schonen? GRAMMATIK 2) Setze die richtigen Präpositionen in die Lücken ein. 1) Anfang November ist der Weltklimavertrag __________ Kraft getreten. 2) Wir werden täglich _________ vielen Informationen überschüttet. 3) Die Vereinten Nationen wollen die Erderwärmung _________ unter 2 Grad Celsius reduzieren. 4) In der EU werden jedes Jahr 90 Millionen Tonnen _______ Lebensmitteln weggeworfen. 5) Ich will mehr tun, __________ die Umwelt zu schützen. WORTSCHATZ 3) Erkläre die folgenden Begriffe mit deinen eigenen Wörtern. 1) aussortieren 2) Abkommen 3) Initiativen ergreifen 4) Ängste schüren 5) schonen 6) ratifizieren 7) erneuerbar 8) wegwerfen 9) Ziele setzen 10) verschwenden TEXTPRODUKTION 4) Beantworte die folgenden Fragen in 60 – 80 Wörtern. Welche Initiativen werden in deinem Heimatland ergriffen, um die Umwelt zu schonen? Unternimmst du bestimmte Tätigkeiten im Alltag, um die Umwelt zu schützen? Was kannst du noch für die Umwelt tun?
--- (Clelia Caruso) (Bildnachweis: Cristiano Cani, flickr und cameRAMA, flickr) [post_title] => Die Weltverbesserer [post_excerpt] => Diesen Monat widmen wir uns den Weltverbesserern (und all denjenigen, die es noch werden wollen)! Im Monat November hat Deutschland für unseren Planeten einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Erfahrt hier, wie weit dieser Schritt geht, wie sich die deutsche Wirtschaft engagiert und welche Initiativen die deutschen Bundesbürger ergreifen, um unsere Umwelt zu verbessern. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => die-weltverbesserer [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2016-11-28 16:18:14 [post_modified_gmt] => 2016-11-28 15:18:14 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => http://aulalingue.scuola.zanichelli.it/?post_type=deutsche-welt&p=11332 [menu_order] => 0 [post_type] => deutsche-welt [post_mime_type] => [comment_count] => 1 [filter] => raw ) [6] => WP_Post Object ( [ID] => 11183 [post_author] => 10 [post_date] => 2016-09-29 15:28:00 [post_date_gmt] => 2016-09-29 13:28:00 [post_content] =>

Weltgrößter Bücher-Marktplatz

Diesen Monat findet vom 19. bis 23. Oktober in Frankfurt am Main, der größten Stadt des Bundeslandes Hessen, die „Frankfurter Buchmesse“ statt. Sie ist die größte Buchmesse der Welt und findet seit 1949 jedes Jahr statt. Rund 100 Länder präsentieren auf dieser Ausstellung über 400.000 Buchtitel, Landkarten, Manuskripte und Grafiken sowie digitale Medien, wie Hörbücher und E-Books, zu allen möglichen Themen.

Diese Buchmesse ist für das allgemeine Publikum nur an den letzten beiden Messetagen geöffnet. Sie ist in erster Linie weltgrößter „Marktplatz“ für das Buchgeschäft. Hier werden vor allem Rechte und Lizenzen der Verlagsindustrie verhandelt. Alles, was Rang und Namen in der Branche hat, trifft sich hier: Autoren und Verleger, Buchhändler und Bibliothekare, Kunsthändler, Agenten und Journalisten, Informationsvermittler und zu guter Letzt auch Leser.

 

Ehrengäste und Preisverleihungen

Auf der Messe gibt es regionale und thematische Schwerpunkte. Es gibt immer einen „Ehrengast“, ein Land, dessen Literatur und Kultur besonders herausgestellt wird. Italien war zum Beispiel 1988 Gastland. Dieses Jahr sind die Ehrengäste Flandern (eine der drei Regionen Belgiens) und die Niederlande. Unter dem Motto „Dit is wat we delen“ („Dies ist, was wir teilen“) werden Romane, Sachbücher und Lyrik präsentiert, wie auch neue Formen der Buchkunst, der Kreativindustrie und anderer Kunstrichtungen. Nächstes Jahr wird Frankreich Ehrengast sein.

Auch werden viele Buchpreise verliehen. Der wichtigste unter ihnen ist der internationale „Friedenspreis des Deutschen Buchhandels“. Weitere Preise, die während der Messe verliehen werden, sind der „Deutsche Jugendliteraturpreis“, der erste internationale Preis für Illustrationen und der Preis für den skurrilsten Buchtitel des Jahres.

 

Bücherwürmer und Lektoren

So, jetzt müssen wir aber noch klären, was es mit den „Bücherwürmern“ auf sich hat. „Bücherwurm“ ist ein scherzhafter Ausdruck, der für eine Person verwendet wird, die gerne und viel liest. Ob Lektoren immer auch Bücherwürmer sind, kann man in Frage stellen. Tatsache ist, dass Lektoren sehr viel lesen. Aber was macht diesen Beruf so spannend?

Lektoren arbeiten in einem Verlag. Sie empfangen, prüfen und bearbeiten Manuskripte neuer Autoren, schlagen neue Projekte vor und nehmen Kontakt mit Autoren auf. Sie entscheiden, welche Bücher auf den Markt kommen und welche nicht. Inspirieren lassen sie sich von Blogs, Zeitungen, Zeitschriften und Buchläden natürlich. Um neue Trends zu erkennen und neue Talente ausfindig machen zu können, müssen Lektoren Augen und Ohren immer offen halten. Dann kommt es auf das Profil des jeweiligen Verlages an. Manche sind vielleicht eher historisch orientiert oder tendieren eher zu unterhaltsamen, weniger ernsthaften Themen – alles Kriterien, nach denen ein Lektor entscheidet, ob ein Buch veröffentlicht werden soll oder nicht.

 

Überraschungsbestseller gesucht

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) hat im Artikel „Wie findet man den nächsten Thomas Mann?“ die Arbeit sieben junger Lektoren vorgestellt. In den Interviews stellen sich bei den Lektoren deutliche Gemeinsamkeiten in der Herangehensweise an ihre Arbeit heraus. Die Lektoren entscheiden nicht nach ihrem persönlichen Geschmack, ob ein Buch auf den Markt kommt oder nicht. Sie suchen nach Manuskripten, die gegenwärtig, markant und einzigartig sind, Stücke, die den Geist der Zeit widerspiegeln. Texte, die mutig, ausgewogen, durchdacht und originell sind und sich keineswegs sperrig oder spröde anhören. Aus diesen Gründen suchen Lektoren nach Autoren, die sich wirklich für Menschen interessieren. Empathie ist demnach die Schlüsselfähigkeit eines jeden guten Autors.

Ein Schriftsteller hat die Aufgabe, den Menschen mit seinem Werk ein „Gegenmittel“ für die Eintönigkeit des Alltags zu liefern. Darum lesen wir Bücher und darum gehen wir jedes Jahr aufs Neue auf die Suche nach neuen Schätzen auf die Frankfurter Buchmesse.

 
TEXTVERSTÄNDNIS 1) Beantworte die folgenden Fragen zum Text. 1. Wer besucht die Frankfurter Buchmesse? 2. Welches Land ist dieses Jahr Ehrengast? 3. Worin besteht die Arbeit eines Lektors? 4. Wie muss ein Buch geschrieben sein, damit es veröffentlicht wird? 5. Welches ist die Schlüsselfähigkeit eines guten Autors?  

GRAMMATIK

2) Übersetze die folgenden Sätze ins Deutsche. 1. Ho scritto un libro con un titolo originale. Si chiama “La vita è una questione di coraggio”. 2. Quest’anno visito la fiera del libro a Francoforte. 3. È la fiera del libro più grande del mondo. 4. Un buon autore deve avere un interesse particolare per la vita altrui. 5. Nel mio tempo libero mi piace leggere i gialli di Agatha Christie.   WORTSCHATZ 3) Umschreibe die folgenden Begriffe aus dem Text mit deinen eigenen Worten. 1. Messe ................................................................................................................................... 2. Ehrengast ................................................................................................................................... 3. Verlag ................................................................................................................................... 4. Schriftsteller ................................................................................................................................... 5. Lektor ...................................................................................................................................   TEXTPRODUKTION 4) Beantworte die folgenden Fragen in 60-80 Wörtern.

Wie viel liest du durchschnittlich am Tag und was liest du (Zeitungen, Zeitschriften, Blogs, Krimis, Abenteuer- oder Liebesromane)? Greifst du hauptsächlich zu digitalen Medien? Bevorzugst du Hörbücher, E-Books oder Bücher in gedruckter Form?

--- (Clelia Caruso) (Bildnachweis: brandbook.de, flickr und brandbook.de, flickr)
[post_title] => Bücherwürmer, aufgepasst! [post_excerpt] => Wer von euch hat sich nicht schon einmal so sehr in ein Buch vertieft, dass er alles um sich herum vergessen hat und völlig in die Welt des Buches eingetaucht ist? Für all jene ist dieser Artikel genau das Richtige. An alle Bücherwürmer dort draußen, im Oktober begrüßen wir die Frankfurter Buchmesse! Entdeckt hier, was daran besonders ist, warum darauf Bücherwürmer äußerst willkommen sind, wer entscheidet, welche Bücher auf den Markt kommen und was eigentlich einen deutschen Bestseller ausmacht. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => bucherwurmer-aufgepasst [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2016-11-02 15:40:26 [post_modified_gmt] => 2016-11-02 14:40:26 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => http://aulalingue.scuola.zanichelli.it/?post_type=deutsche-welt&p=11183 [menu_order] => 0 [post_type] => deutsche-welt [post_mime_type] => [comment_count] => 5 [filter] => raw ) [7] => WP_Post Object ( [ID] => 11032 [post_author] => 10 [post_date] => 2016-09-15 12:01:24 [post_date_gmt] => 2016-09-15 10:01:24 [post_content] =>

Was ist das Oktoberfest?

Das Oktoberfest in München ist das größte Volks- und Bierfest der Welt. Es zieht jährlich mehr als sechs Millionen Besucher aus aller Welt in seinen Bann, Besucher, die sogar aus den USA, Australien und Japan anreisen. Es findet auf der Theresienwiese in der bayerischen Hauptstadt, München, statt. Die Theresienwiese liegt mitten im Münchener Stadtteil Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt und umfasst eine Fläche von 42 Hektar Land. Deswegen gehen die Münchener nicht zum „Oktoberfest“, sondern einfach zur „Wiesn“.

Dieses Jahr feiern wir das Oktoberfest vom 16. September bis zum 3. Oktober und ihr seid natürlich herzlich dazu eingeladen!

 

Seit wann feiern die Münchener das Oktoberfest?

Gefeiert hat man das Oktoberfest zum ersten Mal 1810. Der Anlass dafür war die Hochzeit von Ludwig von Bayern und Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen, zu deren Ehren man ein großes Pferderennen veranstaltete. Die Wiese, auf der das Pferderennen stattfand, hat den Namen der Braut übernommen, deswegen feiern wir heute das Oktoberfest auf der „Theresienwiese“. Die Bürger Münchens sagten sich, dass ein solches Fest keine einmalige Angelegenheit bleiben darf und beschlossen, dass das Fest jedes Jahr, unter der Leitung der Stadt München, stattfinden soll. Und so nahm die Geschichte ihren Lauf. Im späten 19. Jahrhundert entwickelte sich das Oktoberfest schließlich zu dem Fest, das wir heute kennen: mit Bierzelten, Karussellen und Musikkapellen.

 

Warum ein Oktoberfest im September?

Das Oktoberfest hat anfangs im Oktober stattgefunden. Da das kalte Wetter jedoch in Deutschland bereits im Oktober einsetzt, haben die Bayern nach einiger Zeit beschlossen, das Fest in den September vorzuverlegen. Im September sind die Chancen auf ein paar regenfreie Wochen deutlich höher als im Oktober. Den ursprünglichen Namen des Festes haben die Münchener dennoch beibehalten.

 

Wie feiern wir das Oktoberfest?

Seit 1950 ist es Tradition, dass der Oberbürgermeister Münchens das erste Bierfass anzapft. Sobald das Bier aus dem Fass fließt, ruft er im bairischen Dialekt „O'zapft is!“, was „Es ist angezapft!“ heißt, und das Oktoberfest kann beginnen.

Auf dem Fest stehen 14 Festzelte zur Auswahl. In manchen Zelten herrscht eine etwas ruhigere Stimmung, für Familien, und in einigen herrscht absolute Party-Stimmung. Die bekanntesten Festzelte sind die Augustiner-Festhalle (hier fließt Bier aus 200 Liter-Fässern!), das Hofbräu-Festzelt (ein Zelt mit internationalem Flair) und der Schottenhamel (wo das Oktoberfest eröffnet wird).

Oktoberfestteilnehmer essen, trinken, schunkeln, singen und tanzen. Man singt viele traditionelle bairische Lieder. Man setzt sich mit Freunden und Familie in ein Bierzelt, kostet deftige bairische Küche, wie Schweinhaxen, Brezeln und Weißwurst, und trinkt dazu Bier, das ausschließlich aus München kommt. Die Bedienung in den Festzelten ist legendär: Bairische Frauen in Dirndl bringen 10 Krüge auf einmal an den Tisch. Ein Krug enthält einen „Maß“, das einem Liter Bier entspricht.

 

Dirndl und Lederhosen sind ein Muss

Beim Oktoberfest trägt man in der Regel traditionell bairische Kleidungsstücke, auch Trachten genannt. Die Männer ziehen Lederhosen an und die Frauen Dirndlkleider. Das Dirndl setzt sich aus einem Rock, einer Bluse und einer Schürze zusammen. Die Schürze, die sich die Frauen umbinden, ist sehr wichtig. „Schleife links, Glück bringt’s!“: Wenn die Frau die Schleife nämlich auf der linken Seite trägt, ist sie ledig. Ist die Schleife auf der rechten Seite gebunden, ist sie vergeben.

 

Neuheiten zum Oktoberfest 2016

Aufgrund des Amoklaufs am Olympia-Einkaufszentrum in München und des Bombenanschlags in Ansbach (Bayern) gelten beim diesjährigen Oktoberfest verschärfte Sicherheitsmaßnahmen. Rucksäcke und große Taschen dürfen zum Beispiel nicht mehr mitgebracht werden. An allen Eingängen wird eine Kontrolle durchgeführt. Ein Sicherheitszaun umschließt das gesamte Gelände, sodass niemand unkontrolliert eintreten kann. Die Stadt München möchte mit allen Mitteln die Sicherheit ihrer Gäste garantieren.

 

TEXTVERSTÄNDNIS

1) Beantworte die folgenden Fragen zum Text.

  1. Wie ist das Oktoberfest in München entstanden?

  2. Warum wird dieses Fest, trotz seines Namens, im September gefeiert?

  3. Was unternehmen die Besucher auf dem Oktoberfest?

  4. Welche Kleidung zieht man zu diesem Fest an?

  5. Was müssen die Besucher dieses Jahr beim Besuch des Oktoberfestes beachten?

 

GRAMMATIK

2) Setze die folgenden Sätze ins Perfekt.

  1. Meine Familie geht auf das Oktoberfest.

.............................................................................................

  1. Ich bringe meinen Rucksack nicht mit.

.............................................................................................

  1. Hans zieht sich die Lederhosen an.

.............................................................................................

  1. Henrike trägt die Schleife ihrer Schürze auf der linken Seite.

.................................................................................................................

  1. Die Stadt München verschärft die Sicherheitsmaßnahmen auf dem Oktoberfest.

.................................................................................................................................................

 

WORTSCHATZ

3) Erkläre die folgenden Wörter mit deinen eigenen Worten oder finde deren Synonyme.

  1. Dirndl...............................................................................................

  2. Volksfest..........................................................................................

  3. Fass.................................................................................................

  4. Schunkeln........................................................................................

  5. deftig..............................................................................................

  6. Maß................................................................................................

  7. Tracht..............................................................................................

  8. Zaun................................................................................................

  9. ledig................................................................................................

  10. Anlass..............................................................................................

 

TEXTPRODUKTION

4) Gibt es ein italienisches Volksfest in eurer Region (oder im Rest der Welt), das dem Oktoberfest in München ähnelt? Recherchiert im Internet und beschreibt es mit euren eigenen Worten (60-80 Wörter).

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(Clelia Caruso)

(Bildnachweis: distillated, flickr, digital cat, flickr) [post_title] => Auf geht’s zur Wiesn in München! [post_excerpt] => Für jene, die gerade frisch aus dem Sommerurlaub zurückgekehrt sind und darüber traurig sind, dass der Urlaub schon wieder vorbei ist, gibt es Trost: im September beglückt Deutschland mit dem größten Volksfest der Welt - dem Oktoberfest! [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => auf-gehts-zur-wiesn-in-munchen [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2016-09-29 15:28:36 [post_modified_gmt] => 2016-09-29 13:28:36 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => http://aulalingue.scuola.zanichelli.it/?post_type=deutsche-welt&p=11032 [menu_order] => 0 [post_type] => deutsche-welt [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [8] => WP_Post Object ( [ID] => 10760 [post_author] => 10 [post_date] => 2016-05-30 16:11:54 [post_date_gmt] => 2016-05-30 14:11:54 [post_content] =>

Badeurlaub als Bestseller

Sommerurlaub ist für Deutsche in der Regel Bade- und Familienurlaub. Zu den klassischen Reisezielen der Deutschen gehören alle am Mittelmeer gelegenen Länder: Italien, Türkei, Frankreich, Griechenland und vor allem Spanien mit der Lieblingsinsel Mallorca. Deutsche gehen auch gern wandern und lieben deswegen Österreich, Skandinavien sowie Nordamerika und Australien.

Neben Sonne, Strand und Wandermöglichkeiten spielt jedoch ein anderer Faktor eine immer größere Rolle: die Sicherheit. Mehr als 70 % der deutschen Bevölkerung haben Angst vor terroristischen Anschlägen und meiden daher Länder mit politischen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten, Länder wie etwa Ägypten, Tunesien oder die Türkei.

 

Auch junge Leute lieben Komfort

Umfragen haben ergeben, dass Deutsche im Alter von 14 bis 29 Jahren nicht mehr ganz so abenteuerlustig sind wie früher. Junge Deutsche wollen lieber relaxen, als Party machen. Rucksacktouren scheinen ebenfalls aus der Mode zu sein. Roadtrips, Backpacking und Interrail sind nur noch Randerscheinungen (5 %). Auch die Jugend will Komfort. Sie wollen in erster Linie Sonne, Strand und Meer. Die Wunschziele der jungen Deutschen innerhalb von Europa sind Island und Italien; außerhalb Europas sind es die USA, Australien und Neuseeland.

 

Reisetrends 2016

In diesem Jahr sehen die zehn angesagtesten Ziele der reiselustigen Deutschen ein wenig anders als in den vorherigen Jahren aus. Das Prinzip bleibt jedoch stets dasselbe: Strand- und Badeurlaub oder auch mal eine Reise in die Großstadt.

Das Top-Reiseziel ist dieses Jahr die Insel Sansibar vor der Küste Tansanias, in Afrika. Mit seinen endlos weißen Stränden und seinem türkisfarbenen Wasser bietet Sansibar die perfekten Voraussetzungen für einen paradiesischen Badeurlaub. An zweiter und dritter Stelle stehen Ponte Delgada, die Hauptstadt der Azoren-Insel São Miguel, die zu Portugal gehört, und Paphos im Südwesten von Zypern. Rom, die „Ewige Stadt“, ist ein absoluter Dauerbrenner bei den Deutschen. Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten lieben Touristen vor allem auch das Trendviertel Trastevere. Weitere Ziele der Deutschen im Sommer 2016 sind: Riga in Lettland und Havanna, die Hauptstadt Kubas. Da sich der Tourismussektor der Karibik-Insel seit Ende der Isolation 2015 in Aufbruchstimmung befindet, wollen viele Touristen so schnell wie möglich hinreisen. Sie hoffen noch das authentische Havanna bestaunen zu können, bevor es zu einem überlaufenen Touristenparadis wird. Weitere Reisedestinationen lauten: Taipeh, die Hauptstadt Tawains, Antananarivo, die Hauptstadt von Madagaskar, Tokio, die Hauptstadt Japans und eine der größten Städte der Welt, und Dubrovnik in Kroatien.

 

A und O

Das absolute A und O für Deutsche im Urlaub ist ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Der Preis muss immer im gerechten Verhältnis zur Leistung stehen. Beispiel: Ich habe viel Geld für das Hotel ausgegeben, also erwarte ich einen exzellenten Service. Außerdem ist es deutschen Urlaubern wichtig, schöne Natur, Sauberkeit sowie Gastfreundschaft zu genießen. Was noch wichtig ist für Deutsche: Atmosphäre bzw. Gemütlichkeit, viel Harmonie (Partner, Familie, Freunde), leckeres Essen, viel Ruhe und Erholung, ein gesundes Klima und eine unkomplizierte Anreise.

 

Urlaub in der Heimat

Aber es muss nicht immer Italien oder Spanien sein. Deutsche lieben auch den Urlaub in Deutschland. Laut der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) machen die meisten Deutschen Urlaub in der Heimat. Das gilt für ca. 31 % aller Urlaubsreisen (jeder dritte Deutsche). Die Hauptgründe dafür sind: Kurzurlaub, Sauberkeit, Service und keine Probleme mit der Sprache. Kurzreisen und Städtereisen werden immer beliebter. Man besucht entweder regionale Highlights oder fährt an die Ost- oder Nordsee, oder auch in die Alpen im Süden Deutschlands.

TEXTVERSTÄNDNIS

1) Lies den Text und beantworte kurz die folgenden Fragen. 1. Wie sieht der klassische Sommerurlaub für Deutsche aus? 2. Warum haben sich die Reiseziele der Deutschen in diesem Sommer geändert? 3. Wie lassen sich die zehn beliebtesten Reiseziele im Jahr 2016 zusammenfassen? 4. Worauf achten Deutsche beim Reisen am meisten? 5. Warum bleibt jeder dritte Deutsche während des Sommerurlaubs in Deutschland?  

WORTSCHATZ

2) Ergänze die folgenden Sätze mit dem jeweils passenden Wort.

Heimat | A und O | Urlaub | Reiseziele | beliebt | baden | meiden | Randerscheinung | Rucksacktouristen | angesagt | Voraussetzungen

1. Wenn man vom „____________________“ spricht, meint man damit das, was essenziell ist. 2. Etwas ist _______________ oder ___________________, wenn es in Mode ist, wenn es „in“ ist. 3. Im Sommer wollen die Deutschen in warme Küstenländer fahren, um im Meer zu _______________. 4. Viele Leute reisen durch Südamerika mit einem Rucksack und Schlafsack. So sind sie unabhängig von Unterkünften und müssen nicht viel Geld ausgeben. Diese Leute nennen sich ____________________. 5. Wenn man den Urlaub im eigenen Land verbringt, bleibt man in der _______________. 6. Dieses Jahr haben sich die ___________________ der Deutschen geändert: sie wollen in andere Länder als zuvor reisen. 7. Die besten ________________________ für schöne Ferien sind Sonne, Strand und Meer. 8. Unter _________________ versteht man die arbeitsfreie Zeit im Jahr. Diese Zeit dient unter anderem der Erholung. 9. Mit dem Rucksack verreisen ist eine _____________________ bei Jugendlichen geworden: es gibt nur noch wenige, die mit dem Rucksack verreisen. 10. Länder, die man dieses Jahr ____________________ sollte, sind Länder, in die man nicht reisen sollte.  

GRAMMATIK

3) Zur Wiederholung: Ergänze die folgenden Sätze mit einem jeweils deklinierten Adjektiv, Possessivpronomen, Partizip Perfekt oder der richtigen Präposition. 1. Bei diesem ___________________ Wetter möchte ich an den Strand fahren. 2. Gestern habe ich meine Tante zum Kaffeeklatsch ___________________. 3. Vielen Dank, aber ich bin __________ keinen Reisen interessiert. 4. _____________ Eltern wollen im Sommer immer an die Nordsee. 5. Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis ist für die Mehrheit der Deutschen ein ________________ Punkt beim Reisen.  

TEXTPRODUKTION

4) Recherchiere im Internet und finde die beliebtesten Reiseziele der Italiener für diesen Sommer heraus. Haben sich die Reiseziele der Italiener für dieses Jahr auch geändert? Wo verbringst du die Ferienzeit mit deinen Eltern? Beschreibe in 60 – 80 Wörtern.

 

(Clelia Caruso)

(Bildnachweis: J. Tripke, flickr und Jason Bagley, flickr)

 

[post_title] => Sonne, Strand und Meer [post_excerpt] => Bald beginnen die Sommerferien. Die Italiener zieht es meist an das landeseigene Mittelmeer. Wie sieht es mit den Deutschen aus? Wohin verreisen vor allem junge Deutsche? Möchten alle nach Italien oder doch lieber an die Nordsee? In die Karibik oder mit dem Rucksack durch Südamerika reisen? Entdecke hier die beliebtesten Reiseziele der Deutschen in diesem Sommer. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => sonne-strand-und-meer [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2016-08-31 17:47:26 [post_modified_gmt] => 2016-08-31 15:47:26 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => http://aulalingue.scuola.zanichelli.it/?post_type=deutsche-welt&p=10760 [menu_order] => 0 [post_type] => deutsche-welt [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [9] => WP_Post Object ( [ID] => 10418 [post_author] => 10 [post_date] => 2016-05-02 14:22:27 [post_date_gmt] => 2016-05-02 12:22:27 [post_content] =>

Vielfältig

Berlin ist die Hauptstadt Deutschlands. Sie ist mit ihren mehr als 3,5 Millionen Einwohnern die größte Stadt Deutschlands. Berlin ist die Stadt der Mauer und des Brandenburger Tors, das weiß jeder. Was sie sonst noch zu bieten hat? Das ist das Reichstagsgebäude, der Tiergarten, das Schloss Charlottenburg, der Potsdamer Platz, der Fernsehturm (das höchste Bauwerk Deutschlands!) am Alexanderplatz und vieles, vieles andere mehr. Berlin ist Dreh- und Wendepunkt für Geschichte, Politik, Kunst, Mode, Film, vielversprechend und vielsprachig. In dieser Metropole finden sich Menschen aus allen möglichen Bereichen und aus allen Ecken der Welt zusammen: Berlin ist vielfältig.

 

Multikulturell

Berlin ist der Schmelztiegel Deutschlands. Hier finden sich verschiedene Kulturen aus aller Welt zusammen. Mehr als 24 % der Einwohner Berlins haben einen Migrationshintergrund. Die ausländischen Bürgerinnen und Bürger kommen aus über 180 Staaten: aus Asien, Amerika, Afrika, Australien und Ozeanien, aus der Türkei und natürlich aus allen möglichen Ländern der Europäischen Union, wie etwa aus Griechenland, Polen, Bulgarien, Frankreich, Italien und Rumänien. Ein Stadtteil Berlins ist für die Multikultur der Stadt besonders repräsentativ: Kreuzberg.

 

Tolerant

Wer Berlin besucht und mit der Bahn fährt, entdeckt etwas, dass in wahrscheinlich keiner anderen deutschen Stadt passiert: Niemand wird komisch angeglotzt – nicht wegen der Hautfarbe und auch nicht wegen des Kleidungsstils. In Berlin gehört Vielfältigkeit zum Stadtbild. Die Punks sitzen neben der Großmutter. Die Gothics sitzen neben dem Religionslehrer.

In Berlin sieht jeder anders aus. Fast jeder kommt woanders her. Die Internationalität ist in der Luft zu spüren. In Berlin kannst du sein, wer du möchtest. Niemand mustert dich mit seinen Blicken.

 

Was ist der Karneval der Kulturen?

Als Hommage an die kulturelle Vielfalt der Stadt, feiert Berlin seit 1996 im Monat Mai, um Pfingsten, den „Karneval der Kulturen“ (KdK). Dieses viertägige Straßenfest findet dieses Jahr zwischen dem 13. und dem 16. Mai statt. Trotz seines Namens, hat dieses Straßenfest wenig mit dem im Februar stattfindenden Kölner Karneval zu tun. Es heißt nur „Karneval“, weil es sich dabei um ein buntes, lautes und fröhliches Miteinander handelt.

Dieses urbane Festival widerspiegelt die Verschiedenartigkeit Berlins. Es ist offen für alle und findet im Zentrum der Stadt statt. In Kreuzberg, dem Herzen der kulturellen Vielfalt Berlins, gibt es einen Umzug. Am Umzug nehmen Musik- und Tanzgruppen, Profis und Amateure teil. Es werden Bühnen aufgestellt; hier treten sowohl Newcomer als auch Weltklasse-Bands und -Künstler auf. Menschen aller möglichen Nationalitäten kommen zusammen, um Musik zu spielen und um zu tanzen. Es werden viele verschiedene Musikrichtungen gespielt: vom Reggae über Rock bis hin zu klassischer Sitar-Musik.

 

Was ist das Ziel des Karnevals der Kulturen?

Ziel des Karnevals der Kulturen ist, die Mannigfaltigkeit der Stadt zu feiern und Räume für Minoritäten in der Öffentlichkeit zu schaffen. Dieses Fest trägt dazu bei, die Integration unterschiedlicher Kulturen zu fördern. Es geht um die Gleichstellung und Anerkennung dieser verschiedenen Kulturen. Es ist ein friedliches Fest gegen Rassismus und Nationalismus. Der Karneval der Kulturen schafft für vier Tage einen künstlerischen Raum – die Gelegenheit, eine pluralistische Gesellschaft und eine heterogene Öffentlichkeit zu erleben.

Friedliche Veranstaltungen wie diese sind gerade in Zeiten wie diesen, in Zeiten massiver Flüchtlingsströme, ein wichtiges Zeichen – ein Zeichen der Offenheit und der Integrationsbereitschaft. Deswegen sollten vor allem die jungen Generationen Europas daran teilnehmen.

 

TEXTVERSTÄNDNIS

1) Lies den Text und beantworte kurz die folgenden Fragen. 1. Warum ist Berlin vielfältig? 2. Was ist Kreuzberg und was ist das Besondere an Kreuzberg? 3. Wie feiert man den Karneval der Kulturen? 4. Was ist das Ziel des Karnevals der Kulturen? 5. Warum ist der Karneval der Kulturen gerade jetzt so wichtig?

WORTSCHATZ

2) Ergänze die folgenden Sätze mit dem jeweils passenden Wort.

bereit | Schmelztiegel | vielfältig | friedlich | Dreh- und Angelpunkt | komisch anglotze | gemustert | mannigfaltig | spiegelt … wider | Gleichstellung | Migrationshintergrund

1. Eine Person mit _____________________________ hat Eltern oder Großeltern, die aus einem anderen Land kommen. 2. Ich bin ________________, etwas zu tun, wenn ich etwas tun will. 3. Berlin ist ________________, __________________: die Stadt hat viele verschiedene Facetten. 4. In Europa ist die ___________________ von Mann und Frau immer noch ein zentrales Thema. 5. Unter ________________________ versteht man, im übertragenen Sinne, einen Ort, an dem Menschen vieler verschiedener Nationen zusammenleben. 6. Eine Veranstaltung ist ____________________, wenn sie ohne Gewalt verläuft. 7. Wenn ich eine Person _______________________, sehe ich eine Person ohne Pause an und habe dabei einen kritischen Gesichtsausdruck. 8. Karneval der Kulturen ___________ die Mannigfaltigkeit Berlins _______________: er lässt die Verschiedenartigkeit Berlins erkennbar werden. 9. Eine Stadt ist ___________________________ der Kunst, wenn sie für die Kunst das absolute Zentrum darstellt. 10. Hans hat Klaus ____________________, das heißt er hat ihn von oben bis unten prüfend angeschaut.   GRAMMATIK 3) Verben mit Präpositionen. Ergänze die folgenden Sätze mit der richtigen Präposition und eventuell mit dem angeglichenen Artikel.

Beispiel: Ich habe letzte Nacht von dem letzten Karneval geträumt.

1. Viele Jugendliche sind _______________ Straßenfest interessiert. 2. Ich muss mich _____________ Freundin meines Bruders entschuldigen. 3. Wir haben sehr lange ________________ meine Cousine gewartet. 4. Ich kann mich nicht mehr __________ ihn erinnern. Wer ist er nochmal? 5. Henrike möchte sich ____________ diese Arbeitsstelle bewerben.  

TEXTPRODUKTION

4) Kennst du ein Fest in Italien oder im Ausland, das verschiedene Kulturen aus aller Welt feiert? Falls nicht, recherchiere im Internet. Beschreibe kurz (60-80 Wörter).

(Clelia Caruso)

(Bildnachweis: flickr und flickr)

[post_title] => Berlin feiert Kulturen [post_excerpt] => Auf nach Berlin! Entdecke hier, was die Hauptstadt Deutschlands so vielfältig, multikulturell und tolerant macht und welches Fest in besonderem Maße dazu beiträgt, diese Attribute Berlins weiter zu steigern. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => berlin-feiert-kulturen [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2016-05-30 16:12:02 [post_modified_gmt] => 2016-05-30 14:12:02 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => http://aulalingue.scuola.zanichelli.it/?post_type=deutsche-welt&p=10418 [menu_order] => 0 [post_type] => deutsche-welt [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) ) [post] => WP_Post Object ( [ID] => 12415 [post_author] => 10 [post_date] => 2017-03-31 11:44:04 [post_date_gmt] => 2017-03-31 09:44:04 [post_content] =>

Wirtschaftswunder Deutschland

Die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts waren in Deutschland die Jahre des sogenannten Wirtschaftswunders. Die Industrie boomte. Aufgrund der Folgen des Zweiten Weltkrieges fehlten dem Land jedoch die nötigen männlichen Arbeitskräfte. Deswegen warb die Bundesrepublik gezielt Arbeitskräfte im Ausland an. Dafür wurden sogenannte „Anwerbeabkommen“ mit unterschiedlichen Ländern, wie Italien, Spanien, Marokko, Portugal, Tunesien und dem ehemaligen Jugoslawien, unterzeichnet.  Am 30. Oktober 1961 kam es zu einem solchen Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und der Türkei.  

Gastarbeiter

Die ausländischen Arbeitskräfte waren in der Regel junge Männer – beruflich qualifiziert und körperlich gesund. Die zu vergebenen Arbeitsstellen waren meist mit harter körperlicher Arbeit verbunden. Rund 80 Prozent der ausländischen Arbeitnehmer waren im produzierenden Gewerbe und in der Bauwirtschaft tätig, nur 20 Prozent im Dienstleistungsgewerbe. Die ausländischen Arbeitskräfte wurden als „Gastarbeiter“ bezeichnet. Sie waren in Deutschland „zu Gast“, denn im Abkommen wurde vereinbart, dass sich die Arbeiter nicht länger als zwei Jahre in Deutschland aufhalten sollten. Daher wurden anfangs keine seriösen Integrationsmaßnahmen getroffen. Das allgemeine Ziel der Gastarbeiter war, viel Geld zu verdienen, um nach ihrer Rückkehr in die Heimat ein besseres Leben führen zu können und mit den erworbenen Kenntnissen die Industrie des eigenen Landes zu stärken.  

Einwanderer

Ende der 60er Jahre verschlechterte sich die Wirtschaftslage in Deutschland. Als die Wirtschaftskrise 1973, mit der Ölkrise, ihren Höhepunkt erreichte, stoppte Deutschland die Anwerbung von Gastarbeitern und von den insgesamt 14 Millionen kehrten elf Millionen in ihre Heimat zurück. Die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse entwickelten sich vor allem in der Türkei zunehmend negativ – Bürgerkrieg, Militärputsch und Hyperinflation kennzeichneten die Lage Ende der 70er- und Anfang der 80er. Verbunden mit hoher Arbeitslosigkeit – insbesondere unter der türkischen Landbevölkerung – verstärkte dies die Zweifel an den Chancen, ein besseres Leben in der Türkei führen zu können. Viele türkische Arbeitskräfte wollten deswegen in Deutschland bleiben und viele deutsche Firmen wollten die eingearbeiteten türkischen Arbeitskräfte auch gerne behalten. Da vor allem junge Männer in die Bundesrepublik gekommen waren, ließen diese daraufhin ihre Familien aus der Türkei nachkommen. Aus Gastarbeitern wurden Einwanderer und Deutschland wurde zum Einwandererland.  

Deutschtürken

Diejenigen Gastarbeiter, die geblieben sind, wohnen bereits in der zweiten und dritten Generation in Deutschland. Die jüngeren Generationen sind mit den Werten der bundesdeutschen Gesellschaft aufgewachsen. Heute leben rund drei Millionen türkischstämmige Personen in Deutschland. Sie nennen sich „Deutschtürken“ und unter den Personen mit Migrationshintergrund bilden sie die größte Gruppe. Die Mehrheit von ihnen lebt in den industriellen Ballungszentren Nordrhein-Westfalens und Baden-Württembergs, sowie in den Großstädten Berlin, Köln, Hamburg, Frankfurt am Main und München. Seit 2014 haben die Deutschtürken das Recht auf eine doppelte Staatbürgerschaft: sie können sowohl die deutsche, als auch die türkische Staatsbürgerschaft besitzen und somit in beiden Ländern wählen. Voraussetzung ist, dass die Eltern des doppelten Staatsbürgers seit mindestens acht Jahren in Deutschland leben und er selbst in Deutschland geboren ist.  

16 April 2017

Am 16. April entscheidet die Türkei in einem Referendum, ob sie zukünftig ein Präsidialsystem sein will. Diese Verfassungsreform ist umstritten, weil sie dem Staatspräsidenten Erdoğan deutlich mehr Macht verleihen würde. Die Stimmen der im Ausland lebenden Türken zählen dabei auch. Deutschland ist, nach den türkischen Großstädten Istanbul, Ankara und Izmir, der viertgrößte Wahlbezirk. Deswegen versuchen Amtsvertreter der türkischen Regierung in Deutschland und Europa Wähler zu gewinnen oder, wie Cem Özdemir es ausdrückte, „in Geiselhaft zu nehmen“. Für die demokratieverbundenen Bürger unter ihnen, den integrierten Deutschtürken, die sich mit dem politischen System und den in Deutschland geltenden Werten identifizieren, ist die Antwort auf dieses Referendum eindeutig. Die Frage ist nur, was ist mit den anderen?  
TEXTVERSTÄNDNIS 1) Beantworte die folgenden Fragen zum Text. 1. Was ist ein Anwerbeabkommen? 2. Was ist ein Gastarbeiter? 3. Warum kehrten die türkischstämmigen Arbeitnehmer nicht in die Türkei zurück? 4. Was besagt das doppelte Staatsbürgerschaftsrecht? 5. Warum spielen die Deutschtürken für das Referendum in der Türkei eine große Rolle?   GRAMMATIK 2) Imperativ: Forme die folgenden Sätze in die Befehlsform um und verwende dabei die du-Form. Bsp.: Mache (machen) deine Hausaufgaben.
  1. ______________ (lesen) jeden Morgen die Zeitung!
  2. ______________ (arbeiten) fleißig!
  3. ____________________ (unterzeichnen) das Abkommen!
  4. _______________ (bilden) Sätze mit den neuen Wörtern!
  5. ______________ (anrufen) deine Großeltern öfter ______!
  6. _______________ (sprechen) bitte nicht so schnell!
  7. ___________________ (helfen) deiner Mutter im Garten!
  8. _________________ (bringen) mir bitte das Buch!
  9. _________________ (sein) um Mitternacht zu Hause!
  10. ________________ (haben) keine Angst!
  WORTSCHATZ 3) Ordne die Wörter den Lücken in den Sätzen zu. Vergiss nicht, sie zu deklinieren/konjugieren! Abkommen | einwandern | vereinbaren | stärken | zurückgehen
  1. Ich _______________ in ein anderes Land als mein Heimatland ________, wenn ich in einem anderen Land wohnen und arbeiten will.
  2. Wenn ich nicht in mein Heimatland __________________ will, möchte ich nicht wieder dort leben.
  3. Wenn zwei Länder etwas miteinander __________________, treffen sie gemeinsam die Entscheidung, gewisse Dinge füreinander zu tun.
  4. Der Staat möchte seine Wirtschaft ___________________: er möchte, dass sich die Wirtschaftslage verbessert und stabilisiert.
  5. Ein _________________ zwischen zwei Staaten ist ein Vertrag, in dem geschrieben steht, was die beiden Staaten füreinander tun müssen.
   TEXTPRODUKTION 4) Antworte auf die Frage und argumentiere in 80-100 Wörtern. Was weißt du über die Türkei? Was berichten italienische Medien über die Türkei? Nenne ein paar Beispiele von Artikeln aus italienischen Tageszeitungen und recherchiere im Internet.
(Clelia Caruso) (Bildnachweis: kayugee, flickr und Mohamed Yahya, flickr) [post_title] => Deutschtürkisch für Anfänger [post_excerpt] => Türkei, Türkei, Türkei – in den deutschen Medien steht dieses Land seit Monaten in den Schlagzeilen. Aber warum interessieren sich die Deutschen momentan so sehr für die Türkei? Und warum überhaupt interessiert sich die Türkei für Deutschland? Diesen Monat machen wir einen kleinen Ausflug in die Vergangenheit und finden heraus, was diese beiden Länder verbindet. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => deutschturkisch-fur-anfanger [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2017-05-03 15:19:06 [post_modified_gmt] => 2017-05-03 13:19:06 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => http://aulalingue.scuola.zanichelli.it/?post_type=deutsche-welt&p=12415 [menu_order] => 0 [post_type] => deutsche-welt [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) )
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